Küss die Hand – Willkommen in Kettner’s Kamota in Essen! Originell und authentisch spricht der steirische Jung‘ Jürgen Kettner eine Einladung zum Genießen und Entspannen aus. Einfach mal loslassen und sich umsorgt fühlen – vom Chef persönlich sowie von seinem sympathischen Team.

Kettner’s Kamota – Fine Dining mit Gasthaus-Flair
Gemütlich sitzt man an einem der blanken Holztische und nimmt die Stimmung des urigen Sterne-Restaurants in sich auf. Wandert der Blick durch die Fenster bis zu den Fachwerkhäusern der Hupfergasse, vergisst man für einen Moment, dass man sich im Ruhrgebiet befindet. Das passiert ohnehin schnell, denn das Interieur vermittelt österreichische Hüttenromantik – allerdings elegant und auf gehobenem Niveau.

So wertschätzend, wie Jürgen Kettner Raum für seine Gäste schafft, geht er auch mit den Produkten um, die er in seiner Küche verwendet. Er ist beeindruckt von Größen der Branche wie Sergio Herman und Cesar Ramirez – an beiden fasziniert ihn die Produktzentrierung. Da erkennt er seine Parallelen. Und so kommt man bei dem österreichischen Ruhrpöttler in den Genuss von handgetauchten Jakobsmuscheln aus Norwegen in der Größenordnung zwei bis drei.

Doch damit nicht genug: Alles, was man bei ihm findet, ist hausgemacht – teilweise nach originalen Rezepten von der Oma, wie etwa der Kaiserschmarrn oder der Kipferllikör. Und weil’s so gut schmeckt, gibt es inzwischen die Kamota für daheim: Eierlikör nach Oma Kettner, das Hausdressing, Saucen, Kaminwurzen und Geselchtes – alles aus erster Hand, bodenständig und lecker.

Und das ist das Stichwort für Jürgen Kettner: Er möchte die Sternegastronomie zugänglicher machen. Wie er das schaffen will? Mit einem À-la-carte-Konzept von Dienstag bis Donnerstag. Jeder darf sich eingeladen fühlen, das komplette Menü samt Weinbegleitung zu genießen. Doch für den kleinen Hunger oder zum Kennenlernen kommt die Speisekarte mit den Wirtshausklassikern ins Spiel. Da läuft einem schon beim Lesen das Wasser im Munde zusammen: Rottenmanner Kaasnocken, steirische Schlutzkrapfen und der Knaller – das Kamota-Trüffelschwein „Styrian Mindblowing“. Neben diesen Pretiosen warten noch ein paar Extrawürste – diese reichen von Gänseleber über Hummer bis zu Prestige Wagyu A5. Leben und leben lassen heißt es im Wirtshaus mit Michelinstern. Exzellentes Essen mit einer Extraportion guter Laune – nicht mehr und nicht weniger darf erwartet werden.

Was bitte ist österreichisch-japanische Fusionsküche?
Seit vier Jahren bereichert Jürgen Kettner den Standort in Essen-Werden. Bereits nach einem halben Jahr bekam er seinen Michelinstern. Der junge Mann mit den steirischen Wurzeln begeistert sich jedoch nicht nur für Heimatgerichte – darüber hinaus haben es ihm die Aromen Japans angetan. Geschickt kombiniert er beide Stile zu einer noch nie dagewesenen Fusionsküche, auf die er ein Monopol hat. Sein Anliegen: Was er auf den Teller bringt, soll gut schmecken, gut aussehen und vor allem Spaß machen.

Also, liebe Genießer: Keine Angst vor zu vielen Kalorien in den Schlutzkrapfen und Kaasnocken. Letztere kombiniert der ambitionierte Ösi mit einer Yuzu-Weinsößchen. Soll heißen: Die Traditionsgerichte seiner Heimat hat Jürgen Kettner deutlich entschlackt – da ist noch Platz für ein Dessert! Dann mal ran an die Wachauer Nougatknödel oder an Oma Kettners Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Eis von der Tahiti-Vanille. Dieser Klassiker kommt so, wie er seit jeher sein muss – ganz ohne Firlefanz im zielsicheren Hüttenlook.

Kann man die Stilistik von Jürgen Kettner eher als Spagat oder als Symbiose beschreiben? Beides trifft zu. Denn sein New-Austrian-Konzept lässt dem kreativen Chef Raum, seine Individualität auszuleben. Damit fordert er sich selbst heraus, seine kulinarische Handschrift zu entwickeln und zu etablieren. Und er zeigt jedem Feinschmecker, dass ein Sternemenü nicht aus dekonstruierten Lebensmitteln in bunten Tupfen bestehen muss, sondern durchaus mit einem rustikalen Auftritt daherkommen kann.

Kettner’s Kamota – überraschend einzigartig
Mit kleinen Gesten schafft Jürgen Kettner Alleinstellungsmerkmale mit emotionalem Wert. „Küss die Hand“ – diese unisex Begrüßung ist ein verkörpertes Lebensgefühl und gleichzeitig eine Danksagung. Sie kommt von Herzen und wirkt bei ihm alles andere als aufgesetzt. Zudem macht Jürgen Kettner den Göffel wieder salonfähig. Das Relikt vergangener Schlemmereien liegt an jedem Platz. Ganz leger wird man mit dem Göffel eingeladen, das Gericht als geschickte Komposition von Aromen, Geschmack und Fülle zu erschmecken.

Während der junge Mann in der Küche werkelt, sorgt Geschäftspartnerin Wiebke Meier mit dem Service-Team für einen unvergesslichen Abend. Geschickt werden die optisch und geschmacklich gelungenen Interpretationen der österreichisch-japanischen Fusionsküche mit Weinen aus Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien begleitet. Zum Repertoire gehören unter anderem Naturweine sowie biodynamische Weine – natürlich aus der Steiermark, der Heimat. Phantastische Süßweine aus dem Alpenstaat runden das vinophile Portfolio ab.


Und so kehrt man als Gast gern zurück in das österreichische Gasthaus mit Michelinstern im grünen Herzen von Essen am Baldeneysee. Jürgen Kettner beweist eine sichere Hand beim Kochen und ein kreatives Gespür für wilde Kombinationen. Sein Frohsinn bestimmt die Atmosphäre des Restaurants – und sein Know-how die Qualität des Essens. Liest man einmal quer, wird schnell klar: Das Herz der Gastrokritiker hat er längst in der Tasche.

Ein Blick auf die Speisekarte
Neben dem New Austrian Menü kocht Jürgen Kettner seine Wirtshausklassiker und obendrein noch Extrawürste. Wir haben einen Querschnitt seines kulinarischen Werks fotografiert und genossen. Hier kommt der optische Genuss der Kettner’schen Pretiosen seiner österreichischen-japanischen Fusion.















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