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Es kann mit Fug und Recht behauptet werden: Schloss Greinburg gehört zu den Orten, die man nicht einfach besichtigt. Man betritt sie. Hinter den Mauern aus dem 15. Jahrhundert beginnt eine andere Zeitrechnung, und wenn am Abend fünf Musikerinnen des slowakischen Salonorchesters Afrodíté ihre Instrumente stimmen, wird aus dem historischen Gemäuer ein Konzertsaal. Für die Gäste der Riverside Mozart ist dieser Abend ein RIVERSIDE SIGNATURE EVENT- so exklusiv kann eine Flusskreuzfahrt sein.

Ein Schloss, das seine Türen öffnet

Vom Schiff geht es hinauf zum Schloss Greinburg. Schon der Weg macht deutlich, dass dieser Abend anders wird als ein gewöhnlicher Landgang. Hier wartet kein Ausflugsprogramm, das beliebig ist. Stattdessen öffnet sich ein privates Haus, das seit mehr als 500 Jahren über Grein und den Strudengau wacht.

Beeindruckend – der Arkadenhof von Schloss Greinburg / © Redaktion FrontRowSociety.net

Schloss Greinburg entstand zwischen 1488 und 1495 auf einem steil abfallenden Granitfelsen. Die Brüder Heinrich und Siegmund Prüschenk ließen die Anlage errichten, die zunächst der Sicherung der Herrschaft und des Machlandes diente. Unter Graf Leonhard Helfried von Meggau wurde die Burg später zu einem repräsentativen Renaissanceschloss ausgebaut. Seit 1823 gehört Greinburg dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha.

Unschwer zu erkennen: Die Jagd war zentraler Bestandteil des tägliche Lebens, … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… auch in den Fluren finden sich zahlreiche Trophäen / © Redaktion FrontRowSociety.net

Die Geschichte dieser Familie bleibt jedoch nicht auf Österreich beschränkt. Mit der Hochzeit von Prinz Albert und Queen Victoria führt die Geschichte Greinburgs von der Donau nach Großbritannien und mitten hinein in die europäische Monarchie. Denn Prinz Albert war ein Sohn von Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha. Auch heute befindet sich das Schloss in Privatbesitz und wird von Nachkommen des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha erhalten. Nicht nur deshalb fühlt sich dieser Besuch ein wenig wie eine Einladung zum royalen Tee an: Wir schauen nicht einfach in ein Museum. Wir bekommen Einblicke in ein historisches Haus, das bis heute mit dem Leben einer Familie gefüllt wird.

Prinz Albert heiratete Victoria, Königin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Irland, … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… und machte die Familie von Sachsen-Coburg und Gotha zum Teil der mächtigsten Monarchie Europas / © Redaktion FrontRowSociety.net

Durch Rittersaal und Stein-Theater

Die Führung beginnt im Renaissance-Arkadenhof. Von hier geht es in das Diamantgewölbe, dessen ungewöhnliche Decke mit ihrem Licht- und Schattenspiel tatsächlich an geschliffene Steine erinnert. Danach wartet einer der ungewöhnlichsten Räume des Schlosses: die Sala Terrena, ein Renaissance-„Steintheater“, dessen Wände mit Millionen von Donaukieseln gestaltet wurden. Unser Schlossführung bezeichnet die Sala Terrena als eine mit rund 22 Millionen Donaukieseln ausgekleidete Kieselsteingrotte.

Ein Kunstwerk aus Donaukiesel / © Redaktion FrontRowSociety.net

Im Großen Rittersaal wird Geschichte schließlich sichtbar. Gemälde aus Früh- und Hochbarock, die Schlosskapelle und die historischen Festräume erzählen von den Menschen, die hier lebten und Gäste empfingen. Besonders spannend sind die Räume der Familie Sachsen-Coburg und Gotha, die regulär nur im Rahmen einer Führung zugänglich sind.

Im Schloss selbst kann Interior der Familie besichtigt werden, ...
Im Schloss selbst kann Interior der Familie besichtigt werden, … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… man kann sich aber auch in royaler Kulisse das Ja-Wort geben / © Redaktion FrontRowSociety.net

Für einen Moment geht es dabei weniger um Jahreszahlen als um die Spuren, die Menschen hinterlassen haben. Möbel, Porzellan, Gemälde und andere Kunstgegenstände erzählen davon, wie frühere Generationen gewohnt, gefeiert und ihre Welt gestaltet haben. Und dann verändert sich die Stimmung.

Jede Generation hinterlies ihre Spuren, die heute zeitzeugen und Erinnerungsstücke zugleich sind
Jede Generation hinterließ ihre Spuren, die heute Zeitzeugen und Erinnerungsstücke zugleich sind / © Redaktion FrontRowSociety.net

Wenn aus dem Schloss ein Konzertsaal wird

Nach dem Rundgang wartet ein Glas Champagner, dazu kleine kulinarische Köstlichkeiten. Riverside nennt das Greinburger Erlebnis deshalb zu Recht ein Signature Event: Aperitif, VIP-Führung und Privatkonzert gehören zu einem Abend, der ausschließlich den Gästen der Riverside Mozart vorbehalten ist.

Nun beginnt der zweite Teil des Signature Events / © Redaktion FrontRowSociety.net

Wo vor wenigen Minuten noch die Geschichte des Hauses im Mittelpunkt stand, nehmen nun fünf Musikerinnen ihre Plätze ein. Das Salonorchester Afrodíté aus Bratislava verbindet klassische Instrumente mit einem Repertoire, das über die klassische Kammermusik hinausreicht. In der Besetzung mit Violine, Viola, Violoncello, Klavier und Flöte interpretieren die Musikerinnen klassische Stücke ebenso wie Filmmelodien, Musicalnummern und Evergreens.

Da stehen sie, die fünf Musikerinnen des Salónny Orchester Afrodíté / © Redaktion FrontRowSociety.net

Das Ensemble wurde 1994 in Bratislava gegründet und ist damit inzwischen seit mehr als drei Jahrzehnten aktiv. Sein Repertoire ist bewusst offen angelegt: Musik soll anspruchsvoll sein, aber zugleich unmittelbar verständlich und zugänglich bleiben. Genau das funktioniert an diesem Abend besonders gut. Zwischen historischen Mauern, alten Gemälden und dem gedämpften Licht des Schlosses entsteht eine Atmosphäre, die mit einem Konzertsaal kaum etwas gemein hat. So bekommt klassische Musik etwas, das im Alltag selten geworden ist: ungeteilte Aufmerksamkeit.

Fünf Frauen bilden das Ensemble Afrodite und musizieren nur für uns, die Passagiere der Riverside Mozart
Petra Šalamonová (Violine), Júlia Urdová (Viola), Ivana Zemáneková (Violoncello), Xénia Maskaliková (Klavier) und Michaela Mudroňová (Flöte), die Gründerin des Ensembles Afrodíté / © Redaktion FrontRowSociety.net

Kunst braucht Raum

Kunst und Musik gehören seit Jahrhunderten zu den Dingen, mit denen Menschen ihre Welt erklären, verschönern und manchmal auch für einen Moment vergessen. Ein Schloss bewahrt die eine Form davon, ein Konzert die andere. Greinburg zeigt, was Menschen vor Jahrhunderten geschaffen haben. Afrodíté bringt etwas Gegenwärtiges hinein. Die alten Räume bekommen für einen Abend eine andere Funktion.

Ein besonderer Abend, spürbar für jeden Gast der Riverside Mozart / © Redaktion FrontRowSociety.net

Aus der Idee des Abends lässt sich die Philosophie von Riverside Luxury Cruises ableiten. Natürlich gehören großzügige Suiten, persönlicher Service und eine außergewöhnliche Gastronomie zum gebotenen Luxus. Das Schiff selbst ist mit seiner ungewöhnlichen Breite und den großen Suiten eine Ausnahmeerscheinung auf der Donau. Doch wirklicher Luxus zeigt sich manchmal im Möglichmachen von etwas, das sich nicht einfach kaufen lässt: Zugang.

Der Zugang zu einem privaten Schloss. Zu Räumen, die sonst nur im Rahmen einer Führung zu sehen sind. Zu einem Konzert, das nicht für ein großes Publikum veranstaltet wird, sondern für eine kleine Gruppe von Reisenden. Und zu einem Abend, an dem Geschichte, Kunst, Musik und Genuss ganz selbstverständlich zusammenfinden. Und das wiederum bleibt im Gedächtnis; etwas, das man gern zu Hause erzählt oder in stillen Momenten noch einmal Revue passieren lässt.

Garantiert nicht alltäglich: Eine Führung durch ein privates Schloss / © Redaktion FrontRowSociety.net

Zurück zur Donau

Später geht es zurück zur Riverside Mozart. Auf dem Rückweg ist es etwas ruhiger geworden, jeder hängt seinen Gedanken nach und lauscht für sich selbst den bereits verhallten Klängen des slowakischen Quintetts. Langsam bricht die Dämmerung herein, während Greinburg über der Stadt zurückbleibt. An Bord wartet wieder die vertraute Welt aus Suiten, Bar, Restaurant und dem persönlichen Service, der diese Reise begleitet.

Zurück an Bord wartet die Eleganz und Komfort des größten und luxuriösesten Flusskreuzfahrtschiffes auf der Donau / © Redaktion FrontRowSociety.net

Das anschließende Dinner wird von der Gewissheit begleitet, dass man statt eines Souvenirs etwas anderes mit nach Hause nimmt – Erinnerungen. An Schlossmauern, die seit dem späten 15. Jahrhundert über die Donau blicken. An einen Rittersaal voller Geschichte. An fünf Frauen aus Bratislava und ihre Musik. Und an den seltenen Moment, in dem ein historischer Ort für einige Stunden ganz gegenwärtig wird.

Noch mehr Spannendes über die Riverside Mozart findet man hier:

Flusskreuzfahrt auf der Donau – Entschleunigung an Bord der MS Mozart

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