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Das Stubai Tal ist nicht nur für anspruchsvolle Bergwanderer ein gut gewähltes Ziel, sondern auch für Familien. In den letzten Jahren hat man das Angebot an Themenwegen stark ausgebaut und macht damit gerade Familien ein attraktives Angebot.

Junge Entdecker können auf dem Scheibenweg eine Holzscheibe über Holzbahnen ins Tal rollen lassen, beim Baumhausweg liebevoll in die Natur integrierte Konstruktionen erklettern oder sich auf dem neuen Rutschenweg schwungvoll ins Tal stürzen. So wird der Urlaub im Gebirge für Familien zu einer abwechslungsreichen gemeinsamen Zeit voller Erlebnisse.

Besondere Wanderwege für Familien

Auch in den niedrigen Bereichen des Stubai Tals gibt es schöne Wanderwege vor dem malerischen Bergpanorama
Auch in den niedrigen Bereichen des Stubai Tals gibt es schöne Wanderwege vor dem malerischen Bergpanorama / © FrontRowSociety.net, Foto: Karin Kudla

Insgesamt sind im Stubaital rund 850 km Wanderwege ausgeschildert. Dabei sind sowohl Angebote für anspruchsvolle Wanderer als auch entspannte Wege für Familien. Einige davon liegen im Wanderzentrum Schlick 2000 bei Fulpmes. Mit der Kreuzjochbahn fährt man bis auf 2.100 Meter Seehöhe, wo die Aussichtsplattform StubaiBlick einen spektakulären Ausblick in die Berglandschaft bietet. An der Mittelstation beginnen verschiedene Wege wie der neue Rutschenweg oder der Baumhausweg, die beide gerade für Familien interessant sind. Schlick 2000 ist aber auch der Ausgangspunkt für den Sunnenseit’n Weg, der auf der Sonnenseite des Tals über eine 110 Meter lange Hängebrücke welche bis zu 50 Meter über dem Boden hängt bis nach Neustift führt. Auf dem Weg kann man im Alpengasthof Vergör einkehren.

Ein Berg mit heilsamer Quelle und Sommerrodelbahn

Die Skulptur der Sonnenuhr ist auf dem Serles installiert
Die Skulptur der Sonnenuhr ist auf dem Serles installiert / © FrontRowSociety.net, Foto: Karin Kudla

Vielseitig ist auch das Angebot auf dem Serles. Von Mieders aus geht es mit dem Lift zur Bergstation „Koppeneck“.  Dort finden Familien das Spiel- und Erholungsgebiet „SERLESPARK“ mit verschiedenen kleinen Seen. Mit dem „SERLESZUG“ kann man zum höchstgelegenen Kloster Europas „Maria Waldrast“ fahren. Ein Kneipp-Becken und eine womöglich heilsame Quelle vor den Toren des Klosters sind zusätzliche Anziehungspunkte. Wer mag fährt anschließend mit der Sommerrodelbahn zurück ins Tal.

Der Serles-Zug bringt Gäste ganz bequem zum Kloster Maria Waldrast
Der Serles-Zug bringt Gäste ganz bequem zum Kloster Maria Waldrast / © FrontRowSociety.net, Foto: Karin Kudla

Von Neustift auf den Elfer

Der Elfer ist der markante Hausberg von Neustift und ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Schon die Fahrt mit der Panoramabahn stimmt auf den Tag in den Bergen ein. Oben angekommen eröffnet sich ein weiter Blick über das Stubaital und die umliegenden Gipfel. Wenige Schritte von der Bergstation entfernt befindet sich eine begehbare hölzerne Sonnenuhr. Sie ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern vermittelt auch auf anschauliche Weise, wie Zeit gemessen wird. Von hier aus führen mehrere familienfreundliche Wanderwege durch die Alm- und Berglandschaft. Der Geh-Zeiten-Weg nimmt Besucher mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte und erklärt, wie die heutige Bergwelt entstanden ist.

In diesem künstlichen See wird auf dem Serles das Wasser für die Wintersportanlagen gespeichert
In diesem künstlichen See wird auf dem Serles das Wasser für die Wintersportanlagen gespeichert / © FrontRowSociety.net, Foto: Karin Kudla

Auf dem Sonnenzeitenweg stehen Natur, Landschaft und der Lauf der Zeit im Mittelpunkt. Wer nach der Wanderung noch Lust auf etwas Tempo hat, kann mit dem Mountaincart ins Tal fahren. Für eine gemütliche Pause mit regionalen Spezialitäten laden Hütten wie die Elferhütte oder die Autenalm ein. Der Elfer ist außerdem eines der bekanntesten Gleitschirmgebiete Tirols. Dank der guten Thermik steigen von der Bergstation regelmäßig bunte Schirme in den Himmel und sorgen für ein eindrucksvolles Schauspiel. Wer das Stubaital einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, kann bei einem Tandemflug selbst lautlos über die Berglandschaft gleiten.

Die Wahl des richtigen Gastgebers

Ein Blick ins Innere der Kirche des Klosters Maria Waldrast. Der Quelle vor dem Eingang des Klosters wird eine heilsame Wirkung zugeschrieben
Ein Blick ins Innere der Kirche des Klosters Maria Waldrast. Der Quelle vor dem Eingang des Klosters wird eine heilsame Wirkung zugeschrieben / © FrontRowSociety.net, Foto: Karin Kudla

Wer die verschiedenen Bergbahnen und zahlreiche andere Attraktionen im Stubai Tal nutzen möchte, ohne in der Kassenschlange zu stehen, entscheidet sich für einen der 416 Gastgeber, die die „Stubai Super Card“ anbieten. Hotels wie das 4-Sterne Alpen-Wellness-Hotel Gasteigerhof in Neustift ermöglichen ihren Gästen damit von Mai bis Oktober kostenfreie Fahrten mit den Bergbahnen einmal pro Tag, die Nutzung der Buslinien im Tal und bis nach Innsbruck sowie Rabatte bei ausgewählten touristischen Angeboten. Wer nicht in einem der Partnerbetriebe der Karte übernachtet, kann diese auch einzeln kaufen und dann mit einem Lächeln in jede Bergbahn steigen.

Auch im Tal gibt es im Stubai Tal idyllisch gestaltete Seen
Auch im Tal gibt es im Stubai Tal idyllisch gestaltete Seen / © FrontRowSociety.net, Foto: Karin Kudla

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