Ein ungewöhnliches Zusammenspiel von Design, Elektromobilität und gehobener Kulinarik stand im Mittelpunkt der Kia Kitchen Experience Tour 2025, die in ausgesuchten Städten Deutschlands – darunter Hannover, Dresden, Frankfurt, Berlin, Essen, Augsburg und Düsseldorf – stattgefunden hatte.

Als wanderndes Erlebnisformat konzipiert, verband die Tour die Vorstellung zweier neuer Elektrofahrzeuge – EV4 und EV5 – mit einem gastronomischen Konzept, das koreanische Wurzeln und europäische Akzente miteinander verknüpfte. Durch diese Mischung entstand ein Ereignis, das Technik, Genuss und Verantwortungsbewusstsein auf einer gemeinsamen Bühne versammelte.
Eine Bühne für den EV4 und EV5
Im Zentrum des automobilen Teils der Tour standen zwei E-Fahrzeuge: der Kia EV4 und der EV5. Beide Modelle markieren eine Weiterentwicklung der elektrischen Designsprache des Herstellers Kia und stehen für eine strategische Weichenstellung im Portfolio.


Abseits technischer Daten rückte die Tour vor allem die Ambiente in den Vordergrund, die beide Modelle vermitteln sollen. Raumkonzepte, Materialauswahl und Lichtinszenierungen wurden nicht nur beschrieben, sondern räumlich erfahrbar gemacht: Lounge-artige Innenräume, modulare Sitzflächen und ruhige Linienführungen standen bildlich für die Kernidee, ein Automobil als persönlichen Rückzugs- und Lebensraum statt als reines Transportmittel zu inszenieren.
Ein Format zwischen Küche und Konzept
Im Kern verfolgte die Tour die Idee, Mobilität als kulturellen Begegnungsraum zu interpretieren. Während klassische Fahrzeugpräsentationen auf Ausstellungsflächen oder Teststrecken fokussieren, wagte Kia einen Perspektivwechsel. Statt eines Showrooms diente eine offene Eventküche als Zentrum des Geschehens. Dort wurde gekocht, probiert, diskutiert und inszeniert – stets mit direktem Bezug zur Marke, zu ihrer gestalterischen Haltung und zu den nachhaltigen Zielen, die das Unternehmen kommuniziert.


Parallel zu den kulinarischen Programmpunkten erhielten die Gäste Gelegenheit, in die visuelle und technologische Perspektive der neuen Modelle einzutauchen. Visuelle Installationen und kurze Talkformate erweiterten den Rahmen des Events über ein reines Dinner-Erlebnis hinaus. Durch diesen Ansatz verband die Tour sensorische Eindrücke mit Informationsvermittlung, ohne in reinen Produktjournalismus zu verfallen.
Sterneköchin Sarah Henke: Kulinarik in drei Akten
Für das gastronomische Konzept zeichnete sich Sarah Henke, Sterneköchin und Kia-Markenbotschafterin, verantwortlich. Ihr Menü griff stilistische Elemente der koreanischen Küche auf, interpretierte sie jedoch mit europäischen Zutaten und Techniken neu. Noten von fermentierten Produkten, klare Aromen und strukturierte Teller bildeten den roten Faden ihrer Kreationen, die zwischen Vertrautheit und Neugier changierten.

Im Mittelpunkt des kulinarischen Konzepts standen drei Gerichte, die Sarah Henke eigens für die Tour entwickelte und die sowohl traditionelle Elemente der koreanischen Küche als auch fein gesetzte europäische Akzente vereinten. Mandu, gefüllte Teigtaschen, bildeten den veganen Einstieg. Mit einer Füllung aus Shiitake und Gemüse betonte die Komposition die aromatische Tiefe fermentierter und pilzbasierter Speisen. Der Fokus lag auf Texturkontrasten: samtige Füllung, zarter Teig, klar konturierte Würze. Die Mandu präsentierten sich als bewusst leichtes Gericht, das dem Publikum den Facettenreichtum der koreanischer Küche ohne Schärfe-Dominanz näherbrachte.

Im zweiten Gang drehte sich alles um Bulgogi, ein Klassiker der koreanischen Küche. Dünn geschnittenes Rindfleisch wurde in einer Marinade aus Soja, Sesam, Mirin und Birne vorbereitet, bevor Miso-Paste als moderne Erweiterung hinzukam. Durch diese Zugabe entstand eine zusätzliche Umami-Tiefe, die das Gericht erdiger, dichter und komplexer wirken ließ. Gleichzeitig blieb Bulgogi klar als vertrauter Signature-Taste erkennbar – ein Beispiel dafür, wie sich Tradition respektvoll modernisieren lässt.

Als drittes Element folgte Korean Fried Chicken, begleitet von Kimchi und eingelegtem Rettich. Die doppelt frittierte Zubereitung verlieh dem Fleisch eine knusprige Hülle, während die Glasur eine fein ausbalancierte Süße und Würze transportierte. Kimchi steuerte Säure und leichte Schärfe bei, der Rettich wiederum Frische und Klarheit. Dieses Trio erzeugte ein lebendiges Spannungsfeld aus Wärme, Knackigkeit und Tiefe. In ihrer Gesamtheit zeigten die drei Gerichte, wie Sarah Henke koreanische Tradition mit europäischer Raffinesse verbindet – präzise komponiert, reduziert aufs Wesentliche und getragen von einer klaren Aromensprache.

Hier geht es zu unserem Interview mit Sterneköchin und Kia Botschafterin Saerah Henke.
Sarah Henke für Zuhause
Wem die Kreation von Spitzenköchin Sarah Henke gefallen haben, dem können wir das Kochbuch von Sarah Henke „Korea“, mit dem Titel „Meine kulinarische Reise ins Land der vielen Wunder. Mit Rezepten und persönlicher Reiseerzählung.“ ans Herz bzw. auf den Gaumen legen.

Atmosphäre, Inszenierung und Anspruch
Statt lauter Effekte setzte die Tour auf rhythmische Übergänge, gedämpftes Licht, strukturierte Abläufe und klare Architekturen.



Zwischen kulinarischen Passagen und fahrzeugbezogenen Präsentationen ergaben sich thematische Querbezüge. Nachhaltige Materialien in den Interieurs führten zu Gesprächen über Ressourcenschonung in der Küche. Fragen nach urbaner Mobilität leiteten über zu Gerichten, die von Stadtgärten inspiriert waren. So entstanden Transitionen ohne Brüche, die das Gesamtkonzept schlüssig machten.
Soziale Verantwortung als Teil des Formats
Alle Einnahmen der Tour wurden vollständig zum Schutz der Meere und Küsten gespendet. So setzt sich unter anderem The Ocean Cleanup weltweit für saubere Meere und den Schutz von Küstenregionen ein. Anstatt den Charity-Aspekt als Randnotiz zu behandeln, integrierte die Kia Kitchen Tour das Thema sichtbar.
Dieser Ansatz verlieh der Veranstaltung eine zusätzliche Ebene. Genuss, Mobilität und Umweltfragen standen nicht im Widerspruch, sondern ergänzten einander in einem gemeinsamen Narrativ: bewusster Konsum, verantwortungsorientierte Innovation und gesellschaftliche Teilhabe.


Hier geht es zu unserem Interview mit dem Gründer Boyan Slat von The Ocean Cleanup, welches ebenfalls von Kia unterstützt wird.
Ausblick
Mit der Kitchen Experience Tour 2025 setzte Kia auf ein Format, das Markenkommunikation als Erlebnis begreift, aber nicht auf Reizüberflutung baut. Indem das Unternehmen Kulinarik, Design, Nachhaltigkeit und Produktbotschaften miteinander verschränkte, entstand ein Raum, der Diskussionen zuließ und gleichzeitig Orientierung bot. Die Vorstellung zweier neuer Elektrofahrzeuge wurde so nicht zum Endpunkt, sondern zum Ausgangspunkt einer inhaltlichen Erzählung.
Elektromobilität als kulturelles Thema, Küche als Brücke zwischen Tradition und Zukunft, Nachhaltigkeit als gemeinsamer Nenner. Die Tour hinterließ damit eine Handschrift, die auf Wiedererkennbarkeit setzt, ohne sich zu wiederholen.


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