Es ist ein Spektakel, das die Grenzen des Möglichen neu definiert. Die Rolex SailGP Championship 2026 hat begonnen und verspricht, die bislang ambitionierteste Saison in der Geschichte dieser jungen, aber bereits legendären Regatta-Serie zu werden.
Was einst als kühne Vision startete, hat sich in nur wenigen Jahren zu einem globalen Sportphänomen entwickelt, das Athletik, Technologie und atemberaubende Ästhetik vereint. Die 2026er-Saison baut auf dem soliden Fundament der vergangenen fünf Jahre auf und katapultiert SailGP endgültig in den Fokus der Weltöffentlichkeit.

Das Herz der Revolution: Die F50
Im Zentrum des Geschehens steht ein Meisterwerk der Ingenieurskunst: die F50. Diese 15 Meter langen und 2.400 Kilogramm schweren Katamarane sind streng identisch gebaute Schiffe, die sogenannten One-Design-Boote. Das bedeutet, der sportliche Erfolg hängt einzig und allein vom Können der Crew ab, nicht von technischen Vorteilen des Materials. Die F50 sind für eine einzige Mission gebaut worden: Geschwindigkeit.

Ausgestattet mit mächtigen Tragflügeln, den Hydrofoils, heben sich die Boote bei zunehmendem Tempo buchstäblich über das Wasser. Dadurch wird der Widerstand drastisch reduziert und Geschwindigkeiten von über 100 km/h werden möglich. Im vergangenen Jahr wurde in Sassnitz ein neuer Geschwindigkeitsrekord von 103,93 km/h aufgestellt – ein Wert, der den Adrenalinkick dieser Sportart perfekt beschreibt. Doch diese rasenden Katamarane sind weit mehr als nur schnelle Maschinen. Sie sind hochkomplexe Flugzeuge, die von sechs Athleten in perfekter Synchronisation gesteuert werden müssen. Jeder Handgriff, jeder Tastendruck und jede Entscheidung muss in Sekundenbruchteilen sitzen. Der Steuermann, der Flight Controller, der Wing Trimmer, die Grinder und der Stratege verarbeiten dabei Echtzeitdaten, die ihnen ein präzises Bild von Wind, Bootslage und Konkurrenz liefern.
Die globale Bühne: Von Perth bis Rio
Die Saison 2026 führt das Feld von 13 Nationalteams an die entlegensten und spektakulärsten Küsten der Welt. Mit 13 Events auf fünf Kontinenten ist dies die ausgedehnteste Tournee in der Geschichte der Liga. Die Saison begann im Januar im australischen Perth, wo der berühmte „Fremantle Doctor“, eine legendäre Nachmittagsbrise, für ideale und zugleich tückische Bedingungen sorgte. Weitere Höhepunkte des Kalenders sind die Rückkehr nach Halifax, Kanada, sowie die Premiere in Rio de Janeiro, Brasilien. Die Brasilianer empfangen die Flotte in ihrer Heimat, was für das Team Mubadala Brazil, angeführt von der zweifachen Olympiasiegerin Martine Grael, sicherlich ein besonderes Ereignis sein wird. Grael ist nicht nur die erste weibliche Steuermann in der Liga, sondern auch ein Symbol für die zunehmende Diversität im Hochleistungssport.

Europa lockt mit den bewährten Austragungsorten in Portsmouth, Sassnitz, Valencia und dem malerischen Genf am Lac Léman, bevor das Saisonfinale im November in den Vereinigten Arabischen Emiraten die krönende Entscheidung bringt. Jeder dieser Orte wurde nicht nur wegen seiner atemberaubenden Küstenlandschaft ausgewählt, sondern auch wegen der leidenschaftlichen lokalen Gemeinschaften, die ein unvergessliches Erlebnis sowohl auf als auch abseits des Wassers schaffen.
Die Verteidiger des Throns: Die „BONDS Flying Roos“
An der Spitze der Starterliste stehen die „BONDS Flying Roos“ aus Australien. Das Team um den charismatischen Steuermann und CEO Tom Slingsby hat sich seit der ersten Saison 2019 als das Maß aller Dinge etabliert. Mit drei aufeinanderfolgenden Meistertiteln in den ersten drei Saisons und weiteren Podiumsplatzierungen in den Jahren darauf haben sie sich den Ruf als das beständigste und erfolgreichste Team der Liga erarbeitet. Slingsby, dessen Karriere olympisches Gold und sechs Weltmeistertitel umfasst, wird unterstützt von einem Stab an Spitzenathleten, darunter Flight Controller Jason Waterhouse und Grinder Sam Newton. Die jüngste Verpflichtung von Hollywood-Stars Hugh Jackman und Ryan Reynolds als Miteigentümer hat das globale Profil des Teams zusätzlich gestärkt und unterstreicht die wachsende kommerzielle Anziehungskraft der Liga.

Die Herausforderer: Neue Gesichter und alte Rivalen
Die Konkurrenz schläft jedoch nicht. Das Emirates Great Britain Team, angeführt von der erfolgreichsten olympischen Seglerin aller Zeiten, Sir Ben Ainslie, und gesteuert vom Olympiasieger Dylan Fletcher, hat sich als ernstzunehmender Rivale etabliert. Die Briten waren das erste Team, das den Dreifacherfolg aus Saisonmeisterschaft, Impact League und der Punktwertung einfahren konnte. Die Crew besteht aus einer beeindruckenden Ansammlung von Olympia- und America’s Cup-Siegern, die den Kampf um die Spitze zu einem spannenden Duell machen.

Ebenfalls mit großen Ambitionen geht das Team Black Foils aus Neuseeland an den Start. Die legendären Skipper Peter Burling und Blair Tuke, die gemeinsam olympisches Gold und drei aufeinanderfolgende America’s Cup-Siege vorweisen können, haben ihr Team mit der Einführung des neuen Markennamens „Black Foils“ neu aufgestellt. Nach einem schwierigen Start in der Liga haben sie sich kontinuierlich verbessert und zählen mittlerweile zu den Top-Anwärtern auf den Titel. Ihre Verbindung mit der Live Ocean Foundation zeigt zudem, wie tief das Engagement für den Umweltschutz in der DNA des Teams verankert ist.
Die Überraschung aus Spanien und das Comeback der Schweiz
Die wohl schönste Geschichte der vergangenen Saison schrieben die „Los Gallos“ aus Spanien. Das Team, das noch vor wenigen Jahren am Ende der Tabelle lag, erlebte mit der Verpflichtung von Steuermann Diego Botín und Wingtrimmer Florian Trittel einen atemberaubenden Aufschwung. Die beiden, die bei den Olympischen Spielen in Paris Gold in der 49er-Klasse gewannen, führten das jüngste Team der Liga zum Gewinn der Saisonmeisterschaft. Ihre Geschichte ist ein Lehrbeispiel für Teamgeist und die Kraft einer mutigen Neuausrichtung, die sich nun in der 2026er-Saison mit dem Ziel der Titelverteidigung fortsetzt.

Aber auch die Schweiz hat in den letzten Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen. Das von Sébastien Schneiter geführte Team, das in der Jugendförderplattform Team Tilt verwurzelt ist, hat mit einer Reihe von starken Ergebnissen aufhorchen lassen. Bei den Grand Prix in Portsmouth und auf dem heimischen Genfer See sicherte sich das Team dritte Plätze und bewies damit, dass es endgültig in der Weltspitze angekommen ist. Die Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtpionier H55 zur Übertragung von Wissen aus der Elektroantriebstechnologie in den Segelsport unterstreicht den Innovationsgeist, der die Swiss SailGP Team auszeichnet.
Innovation und Nachhaltigkeit: Die Zukunft des Sports
Die SailGP ist mehr als nur ein Rennen. Sie ist ein lebendiges Labor für Nachhaltigkeit und technologischen Fortschritt. Das Engagement der Liga geht weit über die Rennstrecke hinaus. Mit der Impact League hat SailGP eine einzigartige Plattform geschaffen, die die Teams nicht nur für ihre sportlichen Leistungen, sondern auch für ihre Bemühungen im Bereich Umweltschutz und soziale Verantwortung auszeichnet. Themen wie die Reduzierung von Plastikmüll, der Schutz der Ozeane und die Förderung von Diversität sind feste Bestandteile des Wettbewerbs.
In dieser Saison erreicht dieses Engagement eine neue Dimension. Mit der Eröffnung eines langfristigen Trainingszentrums im hochmodernen American Magic Performance and Innovation Center in Pensacola, Florida, haben die Teams erstmals die Möglichkeit, ganzjährig auf der F50 zu trainieren. Dies bedeutet schärfere Crews, saubereres Rennen und ein noch höheres Wettbewerbsniveau von der ersten Veranstaltung an. Die Liga investiert damit nicht nur in die Leistungsfähigkeit der Athleten, sondern auch in die Stabilität und Professionalisierung des gesamten Sports.

Was treibt diese Athleten an, wenn nicht allein der Ruhm? Es ist der größte Preispool im Segelsport. In diesem Jahr winken den Teams insgesamt 12,8 Millionen US-Dollar an Preisgeldern. Das Siegerteam des Grand Final kann sich nicht nur über den prestigeträchtigen Titel des Saisonchampions freuen, sondern auch über eine beträchtliche finanzielle Belohnung, die die professionellen Strukturen der Teams weiter stärkt.
Das Punktesystem ist dabei so konzipiert, dass der Kampf bis zur letzten Sekunde spannend bleibt. In den einzelnen Grand Prix erhalten die Teams Punkte für ihre Platzierungen in den Fleet Races. Die drei besten Teams eines Events qualifizieren sich für das Finale, dessen Sieger den Grand Prix für sich entscheidet. Am Ende der Saison werden alle Punkte addiert, und die drei besten Teams der Gesamtwertung fahren im großen Finale um den begehrten Titel. Um sicherzustellen, dass das Team mit der höchsten Punktzahl auch wirklich Meister wird, erhält der Sieger des Finales einen entscheidenden Punktbonus.
Ein Erlebnis für alle Sinne
Die Rolex SailGP Championship ist jedoch nicht nur ein Sportevent für eingefleischte Segelfans. Sie ist ein gesellschaftliches Ereignis, das Menschen aus aller Welt anzieht. Die Rennen finden in unmittelbarer Nähe zum Ufer statt, oft direkt vor den Toren der Städte, was den Zuschauern einen atemberaubenden Blick auf die rasenden Katamarane ermöglicht. Die Atmosphäre an den Austragungsorten ist einmalig: ein Mix aus Hochspannung auf dem Wasser und ausgelassener Party-Stimmung an Land mit dem legendären „Après-Sail“-Entertainment. Es ist diese einzigartige Verbindung aus Spitzensport und Lebensfreude, die SailGP zu einem Must-Attend-Event für die internationale Jetset-Gemeinschaft macht.

Ein Ausblick in eine rassige Zukunft
Mit der Aufnahme Schwedens als 13. Nation und der Rückkehr von Steuermann-Legende Nathan Outteridge an Bord des Artemis-Teams wird die Saison 2026 noch intensiver und unberechenbarer. Die Kombination aus etablierten Stars wie Slingsby, Burling und Ainslie und aufstrebenden Talenten wie Botín und Grael verspricht eine nie dagewesene Spannung. Die Rivalitäten sind greifbar, die Geschichten sind erzählenswert, und die Action auf dem Wasser ist atemberaubend.
Die Welt des Segelsports steht am Beginn einer neuen Ära, und SailGP ist der unbestrittene Vorreiter dieser Bewegung. Es ist eine Welt, in der nationale Stolz und persönlicher Ruhm auf dem Spiel stehen, angetrieben von einer Technologie, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schien. Die Saison 2026 wird nicht nur die Frage beantworten, wer die schnellste Crew der Welt ist, sondern auch, wie die Zukunft des Sports selbst aussieht – schneller, grüner und spektakulärer denn je.
Die 13 Teams der Rolex SailGP Championship 2026
Australien – BONDS Flying Roos
Das australische Team ist das erfolgreichste in der Geschichte der Liga. Unter der Führung von Steuermann und CEO Tom Slingsby, einem Olympiasieger und sechsfachen Weltmeister, gewann das Team drei aufeinanderfolgende Meisterschaften. Die Crew um Flight Controller Jason Waterhouse und Grinder Sam Newton besticht durch technische Präzision und taktische Disziplin. Seit der jüngsten Umbenennung in „BONDS Flying Roos“ und der Beteiligung von Hugh Jackman und Ryan Reynolds als Miteigentümer hat das Team seine kommerzielle Strahlkraft deutlich erhöht. Die Australier gelten als Maßstab der Liga.

Brasilien – Mubadala Brazil SailGP Team
Als erstes südamerikanisches Team in der Liga bringt Brasilien eine explosive Mischung aus Leidenschaft und Innovation auf das Wasser. Steuermann Martine Grael, zweifache Olympiasiegerin, ist die erste Frau in dieser Position in der SailGP-Geschichte. Ihr Team feierte in der Vorsaison erste Fleet-Race-Siege in New York und Cádiz und gewann die Impact-League-Herausforderung „Race to Zero Waste“ durch die Entfernung von über 4.000 kg Meeresmüll in der Guanabara-Bucht. Das Team verbindet sportlichen Ehrgeiz mit einem starken ökologischen Engagement.

Kanada – NorthStar SailGP Team
Das kanadische Team erlebte in der vergangenen Saison einen Neuanfang mit einem neuen Besitzer und einem neuen Steuermann: Der zweifache Olympiasieger Giles Scott übernahm das Ruder und führte das Team umgehend zum Sieg beim Grand Prix in Los Angeles. Die Crew vereint kanadische und internationale Talente und setzt auf eine Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Ehrgeiz. Neben dem sportlichen Erfolg engagiert sich NorthStar stark in der Gemeinschaft und gewann die Impact-League-Kategorie „Climate Action“ durch Partnerschaften mit Umweltprogrammen.

Dänemark – ROCKWOOL Racing SailGP Team
Die Dänen stehen für skandinavische Präzision und unbändigen Speed. Steuermann Nicolai Sehested stellte in der vergangenen Saison mit 103,93 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf und ist damit der schnellste Fahrer in der Geschichte des Sports. Das Team, das seit der zweiten Saison unter dem Dach von ROCKWOOL antritt, hat sich kontinuierlich verbessert und gewann in der dritten Saison die Impact League mit der Initiative „More Speed, Less Plastic“. Nach einem herausfordernden Jahr ist die Mannschaft entschlossen, wieder an die Spitze zurückzukehren.

Frankreich – DS Automobiles SailGP Team France
Frankreich ist eines der Gründungsteams der Liga und gehört seit jeher zur erweiterten Weltspitze. Unter Steuermann Quentin Delapierre, der für seine aggressiven Starts und sein Können in extremen Bedingungen bekannt ist, feierte das Team seinen ersten Event-Sieg 2022 in Cádiz. In der vergangenen Saison gelang ein dramatischer Comeback-Sieg in Sassnitz. Unterstützt wird das Team von einer illustren Riege an Partnern, darunter der Fußballstar Kylian Mbappé. Die Franzosen setzen sich zudem aktiv für die Förderung von Athletinnen und soziale Projekte ein.

Großbritannien – Emirates Great Britain SailGP Team
Das britische Team ist der amtierende Meister der Saison 2025 und schaffte als erstes Team das seltene Triple aus Saisonmeisterschaft, Impact-League-Sieg und Punktwertung. Angeführt von CEO Sir Ben Ainslie, dem erfolgreichsten Olympiasegler aller Zeiten, wird das Boot von Olympiasieger Dylan Fletcher gesteuert. Die Crew ist gespickt mit Olympiasiegern wie Hannah Mills und Stuart Bithell sowie America’s-Cup-Erfahrenen. Mit dem Athena-Pathway-Programm fördert das Team zudem junge Entwicklungssailer und setzt Maßstäbe in Sachen Diversität.

Deutschland – Germany SailGP Team
Das deutsche Team, präsentiert von der Deutschen Bank, ist eines der jüngsten in der Liga und hat sich dennoch bereits etabliert. Mitbegründer und Miteigentümer ist der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. Steuermann Erik Kosegarten-Heil, zweifacher olympischer Bronzemedaillengewinner, führte das Team in der vergangenen Saison zum ersten Fleet-Race-Sieg vor heimischem Publikum in Sassnitz und zum ersten Event-Sieg in Genf. Die Crew vereint nationale und internationale Talente und verfolgt eine klare Strategie, die auf Innovation und Umweltverantwortung setzt.

Italien – Red Bull Italy SailGP Team
Das italienische Team gab sein Debüt erst in der Saison 2025 und etablierte sich schnell als ernstzunehmende Größe. Gesteuert wird das Boot von SailGP-Veteran Phil Robertson, während die operative Leitung in den Händen von America’s-Cup-Legende Jimmy Spithill liegt. Das Team wird von einem weiblich geführten Konsortium um Assia Grazioli Venier und die Schauspielerin Anne Hathaway unterstützt. Bereits im September 2025 feierte Italien seinen ersten Event-Sieg in Saint-Tropez – ein Meilenstein für den italienischen Segelsport.

Neuseeland – Black Foils
Die „Black Foils“ sind das Herzstück des neuseeländischen Segelsports. Die legendären Skipper Peter Burling und Blair Tuke, die gemeinsam olympisches Gold und drei America’s-Cup-Siege vorweisen können, führen das Team mit eisernem Willen an. Nach einem schwierigen Start in der Liga haben sie sich kontinuierlich gesteigert und zählen nun zu den Top-Anwärtern auf den Titel. Mit ihrer Purpose-Partnerin Live Ocean Foundation engagieren sie sich aktiv für den Schutz der Meere und verbinden sportliche Exzellenz mit ökologischer Verantwortung.

Spanien – Los Gallos Spain SailGP Team
Die Spanier schrieben die vielleicht schönste Erfolgsgeschichte der Liga. Nach einem letzten Platz in der dritten Saison folgte ein radikaler Umbruch mit den Neuzugängen Diego Botín und Florian Trittel als Steuermann und Wingtrimmer. Das Duo, das bei den Olympischen Spielen in Paris gemeinsam Gold gewann, führte das jüngste Team der Liga sensationell zum Saison-Titel. Die Crew besticht durch eine Mischung aus taktischer Disziplin und jugendlichem Übermut und ist entschlossen, den Titel in der kommenden Saison zu verteidigen.

Schweden – Artemis SailGP Team
Schweden kehrt mit einem hochkarätigen Team in die SailGP zurück. Unter der erfahrenen Leitung von CEO Iain Percy, Olympiasieger und America’s-Cup-Veteran, sowie dem Rückhalt von Torbjörn Törnqvist, bringt Artemis eine reiche Segeltradition mit. Der neue Steuermann Nathan Outteridge ist ein alter Bekannter der Liga, der bereits für Japan startete und in verschiedenen Rollen für andere Teams tätig war. Seine Rückkehr auf die F50 verspricht Spannung. Das Team vereint schwedische Präzision mit internationaler Erfahrung und zielt auf vordere Platzierungen ab.

Schweiz – Explora Journeys Swiss SailGP Team
Die Schweiz hat sich in der Liga einen Namen für Präzision und Innovation gemacht. Das Team, das in der Jugendentwicklungsplattform Team Tilt verwurzelt ist, wird von Sébastien Schneiter gesteuert, einem dreifachen Olympiateilnehmer aus Genf. In der vergangenen Saison gelangen starke dritte Plätze in Portsmouth und beim Heimrennen auf dem Genfer See. Die Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtunternehmen H55 zur Übertragung von Elektroantriebs-Know-how in den Segelsport unterstreicht den Innovationsgeist. Die Schweizer kämpfen nicht nur um Ergebnisse, sondern auch um eine nachhaltige Zukunft des Sports.

USA – U.S. SailGP Team
Das US-Team hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach einem Umbruch in der dritten Saison wurde das Team von einer Investorengruppe um Ryan McKillen und Mike Buckley übernommen. Die Alpine-Skilegende Lindsey Vonn gehört seit 2024 zum Board of Directors. Steuermann Taylor Canfield, ein siebenfacher Match-Racing-Weltmeister, führt eine starke, rein amerikanische Crew an, darunter Olympia-Bronzemedaillengewinner Hans Henken. Das Team ist das einzige in der Liga mit einer Frau in der Grinder-Position und setzt auf Athletenentwicklung und kommerzielle Strahlkraft.

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