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Kulinarik trifft auf Innovation: Bei der Kia Kitchen Experience Tour verschmelzen zwei Welten, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten – Gastronomie und Elektromobilität. Im Zentrum steht dabei Sarah, Köchin, Gastgeberin und kreative Brückenbauerin zwischen Kulturen.

Ihre Aromenküche verbindet koreanische Wurzeln mit europäischen Einflüssen und schafft so Gerichte, die gleichermaßen vertraut wie überraschend wirken. Für die Tour hat sie dieses Prinzip konsequent weitergedacht: Wie Kia mit seiner Designphilosophie „Opposites United“ Gegensätze in Harmonie vereint, so bringt Sarah kulinarische Gegensätze auf den Teller – Schärfe trifft auf Frische, Tradition auf Moderne, Vertrautes auf Neues. Mit jeder Kreation möchte sie Geschichten erzählen, Emotionen wecken und ihren Gästen einen kulinarischen Perspektivwechsel ermöglichen. Gemeinsam mit Kia zeigt sie, dass es in beiden Welten um Erlebnisse geht, die bewegen und inspirieren – sei es durch den Geschmack eines Gerichts oder die Fahrt in einem vollelektrischen Fahrzeug.

Exklusives Interview mit Spitzenköchin und Kia-Markenbotschafterin Sarah Henke
Bei der Kia Kitchen Experience Tour durch sieben deutsche Städte gab es schmackhafte Kulinarik von Spitzenköchin und Kia-Markenbotschafterin Sarah Henke / © Redaktion FrontRowSociety.net

Exklusives Interview mit Spitzenköchin und Kia-Markenbotschafterin Sarah Henke

Andreas Conrad: Sarah, Du verbindest in Deiner Aromenküche koreanische Wurzeln miteuropäischen Einflüssen. Wie bist Du an die Idee herangegangen, diese kulinarische Philosophie mit der Kia Kitchen Experience Tour zu verknüpfen?

Exklusives Interview mit Spitzenköchin und Kia-Markenbotschafterin Sarah Henke
Exklusives Interview mit Spitzenköchin und Kia-Markenbotschafterin Sarah Henke / © Foto: Kia Deutschland

Sarah Henke: Meine Aromenküche lebt von der Verbindung zweier unterschiedlicher Welten: den koreanischen Wurzeln, die ich im Laufe meiner persönlichen und kulinarischen Reise kennen- und lieben gelernt habe, und den europäischen Einflüssen, die mich seit je her prägen. Es geht mir darum, Gegensätze harmonisch zusammenzuführen und etwas Einzigartiges entstehen zu lassen – vertraut und gleichzeitig überraschend. Genau hier sehe ich die Parallele zur Kia Kitchen Experience Tour und zum Mobilitätsanbieter Kia, den ich seit einigen Jahren als Markenbotschafterin begleite: Kia verbindet auf der Tour E-Mobilität für den Alltag mit Innovation und Design und schafft so Erlebnisse, die Menschen bewegen. Diese Idee durfte ich kulinarisch übersetzen: mit Gerichten, die Geschichten erzählen, Emotionen wecken und die Freude am Entdecken neuer Perspektiven spürbar machen. Und bei jedem Tourstopp können die Gäste nicht nur meine Küche erleben, sondern mit dem EV4 und EV5 auch die zwei neuen Kia-Kompaktstromer.

Andreas Conrad: Bevor ein neues Gericht für die Tour entstand: Welche Gedanken hast Du Dir gemacht, welche Emotionen oder Bilder wolltest Du bei den Gästen hervorrufen?

Sarah Henke: Für mich ist es wichtig, dass die Gäste bei der Kia Kitchen Experience Tour ein Stück Korea auf dem Teller schmecken. Das Land liegt zwar über 8.000 Kilometer und 13 Flugstunden entfernt, doch mit Essen kann ich Brücken schlagen und Menschen in kurzer Zeit an einen anderen Ort versetzen. Wenn ich das Feedback bekomme, jemandhabe sich beim Probieren wie in Korea gefühlt, dann ist das für mich das schönste Kompliment. Genau das ist mein Ziel: Gerichte zu kreieren, die nicht nur satt machen, sondern auch Emotionen wecken und ein Stück weit die Kultur meines Heimatlandes spürbar werden lassen.

Für mich ist es wichtig, dass die Gäste bei der Kia Kitchen Experience Tour ein Stück Korea auf dem Teller schmecken.
Für mich ist es wichtig, dass die Gäste bei der Kia Kitchen Experience Tour ein Stück Korea auf dem Teller schmecken / © Redaktion FrontRowSociety.net

Andreas Conrad: Kia verfolgt mit „Opposites United“ eine Designphilosophie, die Gegensätze in Harmonie bringt. Wie hast Du dieses Prinzip in Deine Menüs übersetzt?

Sarah Henke: Ich liebe es, mit Gegensätzen zu spielen – Schärfe trifft auf Fruchtigkeit, Bitterkeitauf Würze. Korea ist für mich selbst ein Land voller Gegensätze, die dennoch irgendwie zusammenpassen. Bei meinem ersten Besuch als Erwachsene in Seoul stand ich inmitten einer riesigen Metropole und staunte: Hochhäuser, mehrspurige Straßen, Menschenmengen. Und gleichzeitig, nur ein paar Schritte entfernt, fand ich einen Tempel und eine unglaubliche Ruhe. Diese Spannung zwischen laut und leise, Tradition und Moderne inspiriert mich bis heute. Genau das bringe ich auf den Teller – Gegensätze, die zusammen ein neues Geschmackserlebnis schaffen. Und das sehe ich auch bei der Kia-Designphilosophie „Opposites United“, wo scheinbare Gegensätze im Design vereint werden.

Ich liebe es, mit Gegensätzen zu spielen – Schärfe trifft auf Fruchtigkeit, Bitterkeitauf Würze.
Ich liebe es, mit Gegensätzen zu spielen – Schärfe trifft auf Fruchtigkeit, Bitterkeit auf Würze / © Redaktion FrontRowSociety.net

Andreas Conrad: Elektromobilität und Kulinarik wirken auf den ersten Blick sehr verschieden. Was war für Dich die größte kreative Herausforderung, diese beiden Welten zusammenzuführen?

Sarah Henke: Für mich war die Herausforderung, eine gemeinsame Sprache zu finden. Es sind im Grunde genommen Emotionen und Erlebnisse, die beides verbinden. Ein Auto kann ein Gefühl von Freiheit, Abenteuer oder Nostalgie wecken – genauso wie ein Gericht. In meiner Küche verbinde ich Tradition mit Moderne und nehme meine Gäste mit auf eine Reise. So habe ich mich inspirieren lassen, Aromen zu wählen, die vertraut wirken und trotzdem neue Welten eröffnen. Die Verbindung entsteht dort, wo Genuss und Innovation dieselben Gefühle hervorrufen.

Ein Auto kann ein Gefühl von Freiheit, Abenteuer oder Nostalgie wecken – genauso wie ein Gericht.
Ein Auto kann ein Gefühl von Freiheit, Abenteuer oder Nostalgie wecken – genauso wie ein Gericht / © Redaktion FrontRowSociety.net

Andreas Conrad: Die Tour führt durch sieben deutsche Städte. Haben regionale Besonderheiten oder die Stimmung der jeweiligen Orte Einfluss auf Deine Gerichte genommen?

Sarah Henke: Tatsächlich hatten die sieben Städte keinen direkten Einfluss auf meine Gerichte. Für mich stand im Mittelpunkt, meine eigene Handschrift und Kreativität in den vier Speisen für die Tour auszudrücken. Dabei wollte ich den Menschen in den verschiedenen Städten meine Interpretation der koreanischen Küche näherbringen. Es ging weniger um regionale Unterschiede, sondern vielmehr darum, mit jedem Gericht Emotionen zu wecken und den Gästen ein kulinarisches Erlebnis zu schenken, das neugierig macht und berührt.

Andreas Conrad: Mit der Roadshow unterstützt Kia die MBRC Foundation für saubere Meere. Inwiefern spielt Nachhaltigkeit auch in Deiner Küche und bei Deinen Kreationen für die Tour eine Rolle?

Sarah Henke: Nachhaltigkeit spielt in meiner Küche eine zentrale Rolle – nicht nur als Trend, sondern als Haltung. Für die Kreationen der Kia Kitchen Experience Tour habe ich bewusst regionale und saisonale Produkte eingesetzt und mit Zutaten kombiniert, die meine koreanischen Wurzeln widerspiegeln. Gleichzeitig achten mein Mann und ich in unserem Restaurant Lemabri sehr auf den respektvollen Umgang mit Ressourcen: Wir setzen auf Mehrweggeschirr, sprechen mit Lieferanten über Mehrwegkisten, nutzen Solaranlagen und eine Biogasanlage. So vermeiden wir unnötige Abfälle, reduzieren Transporte und verarbeiten Lebensmittel möglichst komplett. Und privat fahre ich den vollelektrischen Kia EV9, der mehr als genug Platz für meine Familie bietet. Die Partnerschaft mit der MBRC Foundation für saubere Meere passt also perfekt zur Kia Kitchen Experience Tour und auch zu mir.

Danke für Deine Zeit, Sarah 🙂

Das Interview führte FrontRowSociety-Herausgeber Andreas Conrad mit Sarah Henke im August 2025.

Weitere Informationen

Sarah Henke
Restaurant Lemabri
Alte Römerstr. 3a
56154 Boppard-Buchholz