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Obertauern präsentiert sich als Bühne der besonderen Art. Beim zweiten Winter-Opening-Wochenende der Saison hat sich Obertauern wieder einmal selbst übertroffen: Der legendäre Skiort hat sich in ein musikalisches Winter Wonderland verwandelt – und das mit einer Energie, die man fast schon in der Luft gespürt hat.

Wer dort war, weiß genau, was gemeint ist: Schnee, Lichter, Beats und eine Stimmung, die sich sofort auf jeden übertragen hat. Als großer Höhepunkt des Wochenendes stand die österreichische Erfolgsband Edmund auf der Bühne – und das nicht einfach nur als Programmpunkt, sondern als echtes Herzstück des Events. Ihr Sound, dieser ehrliche Mix aus Austropop, Melodie und Gefühl, passt perfekt zu Obertauern. Edmund verkörpern vieles, was man hier oben im Winter fühlt: Bodenständigkeit, Echtheit, etwas Melancholie, aber gleichzeitig auch Spaß und gute Laune. Dass gerade eine heimische Band das Opening performt hat, zeigt: Obertauern setzt auf Lokalität, Identität und ein gemeinsames Lebensgefühl.

Edmund ist Feuer und Flamme auf der Bühne und reißt das Publikum mit sich / © FrontRowSociety.net, Foto: Jessica Conrad

Opening in Obertauern: Österreichische Musik trifft auf Schneegarantie

Während internationale Stars bei großen Saisonopenings oft im Mittelpunkt stehen, geht Obertauern bewusst einen anderen Weg – und der kommt richtig gut an. Mit Edmund holt man eine Band auf die Bühne, die das moderne Österreich widerspiegelt: selbstbewusst, traditionsverbunden und gleichzeitig ziemlich zeitgemäß. Songs wie „Freindschoft“, „Leiwand“ oder „Es bringt ma nix“ gehören für viele längst fest in die Playlist. Und live sorgten sie in Obertauern für diese typischen Gänsehautmomente, bei denen man automatisch mitsingt.

Die Nachfrage ist trotz kalten Temperaturen groß: Edmund zu Gast in Obertauern begeistert jung und alt / © FrontRowSociety.net, Foto: Jessica Conrad

Der Abend selbst hatte sowieso etwas Magisches: klarer Sternenhimmel, frisch beschneite Gipfel, kalte Bergluft, die glitzert wie Funkenstaub und mittendrin tanzende Menschen, eingepackt in Mützen und Skijacken, mit Glühwein in der Hand und bester Laune. Das Konzert wurde schnell zum emotionalen Höhepunkt des Wochenendes und zum perfekten Startschuss in die neue Wintersaison voller Powder, Spaß und Abenteuer.

Ein Startschuss in einen Winter mit Tradition

Das Opening in Obertauern ist jedes Jahr mehr als nur ein Event – es ist so etwas wie der offizielle inoffizielle Beginn des Winters im Salzburger Land. Obertauern gehört zu den Orten, an denen der Winter besonders früh beginnt und besonders lang bleibt. Mit Höhenlagen zwischen 1.630 und 2.313 Metern gehört das Gebiet zu den schneesichersten Regionen Österreichs. Das heißt: Wenn andere noch warten, wird hier schon gefahren.

Die morgendliche Sonne scheint freudestrahlend in das Skigebiet Obertauern und lockt die ersten Skifahrer und Snowboarder auf die Pisten / © FrontRowSociety.net, Foto: Jessica Conrad

Und genau das hat man auch beim Opening gespürt. Auf den Pisten herrschte schon am frühen Morgen echte Winter-Euphorie. Die ersten Schwünge im kühlen Licht, die gut gefüllten Après-Ski-Bars am Abend, lebendige Hotels und die typische Mischung aus Tradition, jungem Spirit und internationalem Publikum. All das ergibt diesen besonderen Obertauern-Vibe, den so viele lieben.

Perfekt präparierte Pisten und breite Freeride Strecken garantieren Fahrspaß und schnelle Sprünge/ © FrontRowSociety.net, Foto: Jessica Conrad

Wer’s zwischendurch weniger rasant mag, findet rund um die Gnadenalm das volle Kontrastprogramm: eine traumhafte 18-Kilometer-Loipe, eine beleuchtete Rodelbahn und gemütliche Kutschenfahrten durch die winterliche Landschaft. Perfekt, um den Kopf freizubekommen. Und danach? Rein in die Wärme – zum Beispiel im Spa des Römerhofs, wo man zwischen Sauna und Relax-Bereich den Blick auf die verschneiten Berge genießen kann.

Der Römerhof ist ein Paradies für Skifahrer: nach dem Ski-In, Ski-Out Prinzip können Skifahrer direkt bis in den Skikeller fahren / © FrontRowSociety.net, Foto: Jessica Conrad

Die Gnadenalm selbst hat ihren ganz eigenen Charme: urig, rustikal, warmherzig. Ein Ort, der seit dem 17. Jahrhundert für Großzügigkeit und Tradition steht – und heute ein Fixpunkt für alle ist, die das authentische Österreich erleben wollen.

Urig und rustikal beschreibt die heimische Gnadenalm am besten – als Geschenk des Erzbistum Salzburgs an die Bauern in Obertauern, steht der Name seit dem 17 Jahrhundert für die Großzügigkeit des Erzbischofs / © FrontRowSociety.net, Foto: Jessica Conrad

Musik als Teil der alpinen Identität

Dass Obertauern zum Opening vor allem auf heimische Künstler setzt, ist kein Zufall. Musik erzählt Geschichten und verbindet Menschen mit dem Ort, an dem sie gerade sind. Genau das spürte man bei Edmund. Die beiden erzählen in ihren Songs von Freundschaft, Sehnsucht, Beziehungen und alltäglichen Momenten, die einfach jeder kennt. Und mit ihrer österreichischen Klangfarbe schaffen sie eine Nähe, die mitten ins Herz geht.

Auf der Bühne waren sie voll in ihrem Element: energiegeladen, herzlich und ohne jeglichen technischen Schnickschnack. Einfach live, ehrlich und mit richtig viel Gefühl. Das Publikum hat’s gefeiert, die Zugabe-Rufe hallten sicher bis rauf in die winterlichen Bergkuppen.

Warm eingepackt lauschen die Menschen den Klängen der Band und singen vergnügt mit / © FrontRowSociety.net, Foto: Jessica Conrad

Ein Opening, das Maßstäbe setzt

Das zweite Winter-Opening-Wochenende in Obertauern hat wieder einmal gezeigt, warum der Ort seit Jahren zu den Top-Skidestinationen der Alpen gehört. Perfekte Schneelage, starke Partykultur, echte Regionalität und ein Lebensgefühl, das man nicht einfach kopieren kann. Ein Konzertabend mit Edmund, ein Wochenende voller Emotionen und die große Vorfreude auf einen langen Winter – all das macht Obertauern so besonders.

Die Botschaft ist klar: Der Winter ist da. Und er fängt hier oben erst richtig an.

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