Axel Pinck ist kein gewöhnlicher Reisender. Als preisgekrönter Journalist und Autor schenkt er uns in „In 225 Reisen durch die USA“ nichts weniger als ein kaleidoskopisches Porträt eines Landes, das größer zu sein scheint als seine Legenden.
In Zusammenarbeit mit dem renommierten National Geographic – dem Verlag, der seit Generationen Reisende, Entdecker und Träumer inspiriert – ist hier ein Bildband entstanden, der zugleich als Echo des Horizonts bezeichnet werden kann oder als bild- und wortgewaltiger Dialog zwischen Mensch und Wildnis.

Nach dem warmen, einladenden Vorwort von Chefredakteurin Claudis Eilers beginnt eine Reise, die nicht nur geografisch. Viel eher führt sie tief in jene Orte, die Amerika ausmachen. Pinck öffnet seine Kapitel wie Fenster zu den jeweiligen Welten, jede Seite vibrierend vor Farben, Licht und dem Rauschen von Wind und Wasser. Seine Sprache ist von Neugier und Empathie geprägt, dass man mit jedem Satz tiefer in diese Landschaften hineingezogen wird.

Reisen um des Reisens Willen
Das erste Kapitel „Nationalparks und Natur – wild und grandios“ ist ein Gebet an die Ursprünglichkeit. Monumentale Felswände, stille Seen, Wälder, die in den Himmel zu wachsen scheinen. Pinck schildert sie mit der Zärtlichkeit eines Malers und dem Respekt eines Bewahrers. Jeder Park wird zur Bühne eines Naturdramas, in dem Licht und Schatten, Stille und Sturm sich die Hand reichen.

Im Kapitel „Von Menschenhand – Kultur und Lebensart“ treffen wir auf das pulsierende Herz Amerikas in seinen vielfältigsten Ausdrucksformen: Städte voller Musik und Farbe, Dörfer mit Geschichten, die in Holz und Stein eingegraben sind, und Menschen, deren Lebenslinien sich wie Flüsse durch das Land winden. Pinck begegnet ihnen mit einem offenen Blick, der Vorurteile aus der Welt schafft und uns einlädt, selbst sichtbarer und empfindsamer zu reisen.

„Küsten, Meer, Seen und Flüsse – Wo sich Land und Wasser magisch mischen“ lässt uns den Atem der Gezeiten spüren. Die Küsten- und Flusslandschaften sind wie Musiknoten: wild und unendlich. Hier hat Pinck jene Momente festgehalten, in denen Wasser und Licht sich vereinen und Geschichten weben, die wir noch lange nach dem Umblättern hören.

„Im Königreich der Berge – Auf Gipfeln und durch Schluchten“ führt uns hinauf, wo die Luft dünn und der Blick unendlich scheint. Die Felsmassive – stumm, aber voller Erzählungen – werden zu Lehrmeistern der Geduld, der Stille, des Staunens.

Im letzten Kapitel „Stadt und Land – zwischen Tradition und Moderne“ setzt Pinck das große Ganze zusammen. Er zeigt uns ein Land, das im stetigen Wandel begriffen ist, das Traditionen ehrt und zugleich voller Innovationsgeist pulsiert. Städte sind hier keine Gegensätze zur Natur, sondern lebendige, atmende Organismen, die wie ihre ländlichen Gegenstücke von menschlicher Sehnsucht geprägt sind.

In 225 Reisen durch die USA ist ein Reisebuch und Bildband zugleich. Mit diesem Werk wird es möglich, Nordamerika zu sehen und zu fühlen. Der National Geographic und Axel Pinck nehmen uns an die Hand und begleiten uns auf eine Reise, die mit Vorfreude beginnt, die sich Seite um Seite steigert. Es ist eine Lektüre für jene, die das Fernweh lieben, sowie für alle, die noch lernen möchten, ganz groß zu staunen.

Titel: In 225 Reisen durch die USA
Verlag: Bruckmann Verlag, München; National Geographic
ISBN: 978-3-98701-098-9
Erscheinungsjahr: 2025
Autor/in: Axel Pinck

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