40 Grad. Nichts wie raus aus der Stadt. Wie gut, dass das Naturhotel Fischerwirt WaldSPA in Faistenau im Salzburger Land mitten im Wald liegt. Schatten spendende Bäume, ein Infinity-Pool und angenehm kühle Nächte lassen die Hitze schnell vergessen. Nur rund zehn Gehminuten entfernt wartet außerdem der Hintersee, der zu Fuß oder mit dem Fahrrad umrundet werden kann.

Urlaub im Naturhotel Fischerwirt WaldSPA
Dass das Salzkammergut seit Generationen als Sommerfrische geschätzt wird, hat einen einfachen Grund. Während in den Städten die Hitze stehen bleibt, ist sie zwischen Wäldern, Seen und etwas kühleren Nächten deutlich besser auszuhalten. Das Naturhotel Fischerwirt WaldSPA liegt mittendrin.


So schmeckt der Sommer
Nach dem Einchecken hält es mich keine fünf Minuten im Zimmer. Zu neugierig bin ich auf das WaldSPA direkt hinter dem Hotel. Genau dort verteilen sich nämlich Infinity-Pool, Saunen und Ruheräume zwischen hohen Bäumen. Dass das Naturhotel Fischerwirt WaldSPA auch an einer Straße liegt, würde man nicht vermuten. Vom Verkehr ist nämlich nichts zu hören. Stattdessen begleiten mich die Vogelstimmen und das leise Rauschen der Bäume den ganzen Tag.
Natürlich zieht es mich zuerst in den Pool. Ich habe schon viele Hotelpools gesehen, aber mitten im Wald zu schwimmen, ist selbst für Vielreisende keine Selbstverständlichkeit. Während sich die Baumkronen auf der Wasseroberfläche spiegeln, fällt der Blick überall ins Grüne und den Wald verliert man hier nie aus den Augen. Rund um den Pool wachsen Walderdbeeren. Die darf man übrigens pflücken. So schmeckt Sommer.


Wellness, Spa & Aktivitäten
Ein ganz besonderes Erlebnis bietet die Kebony Lodge. Die freistehende Suite liegt mitten im Wald und verbindet Design, Privatsphäre und Natur. Große Fenster holen den Wald ins Innere und spätestens nach der ersten Nacht möchte man eigentlich gar nicht mehr ausziehen. Viel näher kommt man der Natur kaum.
Wer sich zwischendurch etwas Gutes tun möchte, wählt aus einer Vielzahl an Anwendungen – von klassischen Massagen bis zu Behandlungen mit Zirbe, Latschenkiefer oder Arnika. Im Sommer finden Yoga und Meditation auf Plattformen zwischen den Bäumen statt, im Winter werden Schneeschuhwanderungen, Winterwanderungen und Langlauf angeboten.


Eine Gams? Echt jetzt?
Dass sich im Naturhotel Fischerwirt WaldSPA auch die tierischen Bewohner wohlfühlen, darf ich gleich am ersten Abend erleben. Ich sitze noch auf meiner Terrasse, als sich plötzlich zwischen den Bäumen etwas bewegt. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, welches Tier da so gemächlich herumspaziert. Eine Katze? Zu groß. Ein Reh? Aber es hat gebogene Hörner. Eine Gams? Wie hoch bin ich hier eigentlich? Erst als es näher kommt, erkenne ich: Es ist tatsächlich eine Gams. Seelenruhig spaziert sie in Richtung Pool und beginnt dort rundherum zu fressen.
Am nächsten Morgen erzählt mir eine Mitarbeiterin lachend, dass die Gams regelmäßig vorbeikommt, manchmal sogar tagsüber. Von Gästen im Pool oder auf den Liegen lässt sie sich dabei überhaupt nicht stören. Schuld daran ist übrigens Hotelchef Rudi Ebner. Er hat rund um den Pool Pflanzen gesetzt, die der Gams offenbar so gut schmecken, dass sie einfach nicht widerstehen kann. Für ihn bedeutet das zwar regelmäßig Nachpflanzen, doch wirklich zu stören scheint ihn der tierische Stammgast nicht.


Aus der Region
Überhaupt trägt Rudi Ebner viel dazu bei, dass man sich vom ersten Moment an willkommen fühlt. Als Gastgeber nimmt er sich Zeit für Gespräche und hat immer einen Tipp für eine Wanderung, eine Radtour oder einen Ausflug in die Umgebung parat. Dasselbe gilt für das gesamte Team. Ob eine kleine Bitte zwischendurch oder ein Sonderwunsch, es findet sich sofort eine passende Lösung.
Mindestens genauso viel Freude bereitet die Küche. Gastgeberin Marietta Ebner setzt dabei konsequent auf Regionalität. Nach dem R50-Prinzip stammen die Zutaten – mit wenigen Ausnahmen – von Produzenten aus einem Umkreis von 50 Kilometern.
Wild aus den umliegenden Wäldern, Fisch aus dem Fuschlsee, Kräuter aus benachbarten Gärten und saisonale Produkte bestimmen die Speisekarte. Dazu kommen Familienrezepte, die seit Generationen weitergegeben werden: vom Wildragout nach Omas Rezept über den Kaiserschmarrn mit handgerührtem Zwetschkenröster bis zu den Salzburger Nockerln.


Vielfältige und abwechslungsreiche Küche
Beim Frühstück warten Brot und Gebäck von Bäckern aus der Region, hausgemachte Marmeladen und Aufstriche, täglich wechselnde Smoothies, eine umfangreiche Teebar oder auch ein Glas Szigeti-Sekt. Da kann aus einem Frühstück ganz leicht mehr als eine Stunde werden. Ich nehme mir Zeit, koste mich durchs Buffet und entdecke jeden Morgen wieder etwas Neues.
Am Abend setzt sich dieser Eindruck nahtlos fort. Den Anfang macht das abwechslungsreiche Salatbuffet, danach stehen verschiedene Suppen und drei Hauptgerichte zur Auswahl – mit Fisch, Fleisch sowie einer vegetarischen oder veganen Variante. Auch nach mehreren Tagen wird es nicht fad. Dazu passt die hervorragend sortierte Weinkarte.

Hintersee erleben
Mindestens einmal lohnt sich auch ein Spaziergang rund um den Hintersee. Zu Fuß sind es vom Hotel etwa zehn Minuten dorthin, mit dem Fahrrad ca. drei. Die knapp fünf Kilometer lange Runde führt durch eine Landschaft, für die das Salzburger Land und das Salzkammergut so berühmt sind: glasklares Wasser, grüne Wiesen, dichte Wälder und die umliegenden Berge.
Mountainbikes können im Hotel kostenfrei ausgeliehen werden, E-Bikes stehen ebenfalls zur Verfügung. An warmen Sommertagen bietet der hoteleigene Badeplatz am Hintersee eine willkommene Abwechslung zum Infinity-Pool – oder auch einfach eine zweite Möglichkeit, den Tag am Wasser zu verbringen.

Rundherum
Der Fuschlsee ist in rund 10 Autominuten erreichbar, Salzburg liegt etwa 25 Minuten entfernt und Bad Ischl etwa mehr als eine halbe Stunde. Genau deshalb reicht ein Wellness-Wochenende eigentlich nicht aus. Rund um das Naturhotel gibt es so viel zu entdecken, dass man sich jeden Tag etwas anderes vornehmen kann.
Und wie schön ist das Gefühl, wieder ins Naturhotel Fischerwirt WaldSPA zurückzukehren – in den Infinity-Pool, in die Sauna, ins Waldrestaurant, in den Garten oder einfach zurück ins eigene Zimmer oder die eigene Suite.
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