Es ist dieser eine Moment, wenn das Licht weicher wird, die Luft klar und frisch riecht und die Berge in allen Nuancen von Gold, Rot und Kupfer leuchten – dann weiß man: Jetzt ist Herbstzeit in Schladming-Dachstein. Und wer den Zauber dieser Jahreszeit sucht, findet ihn hier, zwischen den Gipfeln der Planai und den weiten Almen der Ramsau.
Der Herbst ist vielleicht die schönste Zeit, um diese Region zu entdecken. Wenn die Sommergäste abgereist sind und der Winter noch auf sich warten lässt, gehört das Revier denjenigen, die Ruhe und Aktivität miteinander verbinden wollen: Paare, die lieber Wanderschuhe als Flip-Flops tragen, die das Rauschen eines Gebirgsbaches dem Stadtlärm vorziehen und die wissen, dass Entschleunigung oft genau dort beginnt, wo der Weg bergauf führt.

Auf der Planai: Gipfelblicke und Genussmomente
Die Planai ist das berühmte Skigebiet, das man vom Weltcup kennt. Im Herbst verwandelt sich der Berg allerdings in ein Wanderparadies mit einer beeindruckenden Mischung aus Panoramawegen, Almwegen und stillen Waldpfaden. Die Gondel bringt einen bequem hinauf – und oben öffnet sich ein Blick, der einfach nicht alt wird: das Dachsteinmassiv im Norden, die Tauern im Süden und dazwischen ein Meer aus herbstlich gefärbten Wäldern.


Ein Muss ist der Panoramaweg Planai – ein Rundweg, der sich ideal für aktive Paare und Familien eignet, die unterwegs gern einkehren. Hütten wie die Schladminger Hütte oder die Kessleralm laden zu einer gemütlichen Rast ein – vielleicht bei einer Kürbiscremesuppe oder einem Kaiserschmarrn, der auf der Terrasse in der Herbstsonne gleich doppelt gut schmeckt. Wer es sportlicher mag, nimmt den Weg hinunter ins Tal, vorbei an klaren Gebirgsbächen und durch raschelndes Laub. Die Belohnung ist ein Stück Naturkino zum Durchatmen.



Ramsau am Dachstein: Zwischen Alm und Ewigkeit
Ramsau liegt wie ein Sonnenplateau am Fuße des Dachsteins. Hier scheint die Zeit langsamer zu fließen – und genau das macht den Ort so besonders. Die Wanderwege sind vielfältig: sanfte Almrunden für Genießer, Höhenwege mit grandioser Aussicht für Ambitionierte und – für die, die das Abenteuer suchen – der Einstieg in die Klettersteigwelt des Dachsteins.

Ein Stück weiter talaufwärts lädt die Brandalm zu einer genussvollen Rast ein. Während der Krapfenwochen im Herbst verwandelt sich die Alm in ein kleines Paradies für Naschkatzen: Von klassischen Bauernkrapfen mit Marillenmarmelade über herzhafte Varianten mit Sauerkraut bis hin zu süßen Mohn- oder Topfenkrapfen wird hier gebacken, was das Herz begehrt. Auf der sonnigen Terrasse blickt man direkt hinauf zum Dachsteinmassiv – ein Ort, an dem sich Wärme, Duft und Aussicht zu einem stillen Glücksmoment verbinden.


Oberhalb der Brandalm, dort, wo der Berg beginnt, erhebt sich das Dachstein-Kircherl, eine kleine Kapelle, die sich schützend an den Hang schmiegt. Gleich daneben erinnert die Bergsteiger-Gedenkstätte an jene, die in den Felsen des Dachsteins ihr Leben ließen – ein stiller, würdevoller Platz, der Demut und Dankbarkeit weckt. Wer hier innehält, spürt die besondere Verbindung zwischen Mensch, Berg und Ewigkeit, die Ramsau so einzigartig macht.

Ein Klassiker ist der Rittisberg Rundweg, der auf rund 13 Kilometern durch Wälder, über Almen und vorbei an stillen Bergseen führt. Besonders im Herbst, wenn die Lärchen leuchten und das Licht flach über die Wiesen streicht, wird dieser Weg zu einem meditativen Ruhepol. Und wer mag, verbindet die Wanderung mit einem Abstecher zur Sonnenalm. Sie trägt ihren Namen völlig zu Recht – denn hier scheint die Sonne fast immer ein bisschen länger, und die Terrasse bietet einen Panoramablick, der zum Bleiben anstiftet.

Die Sonnenalm ist ein Paradebeispiel für alpine Gemütlichkeit. Holz, Stein und der Duft von frisch Gebackenem schaffen eine Atmosphäre, in der man sofort ankommt. Auf der Karte: bodenständige Schmankerl, die perfekt zum Herbst passen – von deftiger Kaspressknödelsuppe über frischen Almkäse bis hin zu hausgemachten Strudeln mit Zwetschgen oder Äpfeln. Hier schmeckt man die Region auf jedem Teller.

Nach einer ausgedehnten Wanderung oder einem Gipfelstopp am Rittisberg ist die Sonnenalm genau der richtige Ort, um die Wanderschuhe kurz auszuziehen, die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen und den Blick einfach schweifen zu lassen. Wenn dann noch der Wind durch die Lärchen streicht und die Bergspitzen im Spätnachmittagslicht glühen, fühlt sich der Moment fast zeitlos an.

Hoch hinaus: Der Dachstein selbst
Oben, wo der Fels beginnt und das Eis nie ganz schmilzt, wartet das spektakulärste Erlebnis der Region: der Dachstein-Gletscher. Mit der Panoramagondel geht es hinauf auf über 2.700 Meter. Die Luft wird dünner, dafür die Aussicht weiter, und der Himmel scheint ein Stück näher zu sein.

Die Sky-Walk-Plattform schwebt buchstäblich über dem Abgrund, und wer schwindelfrei ist, wagt sich über die Hängebrücke oder auf die Treppe ins Nichts. Es sind Orte, die zeigen, wie gewaltig und schön Natur sein kann – und wie klein man selbst darin ist. Im Herbst, wenn die Sonne flacher steht oder Nebelschwaden den Berg umhüllen, wirkt die Szenerie fast mystisch.

Schladming: Zwischen Berg und Stadtgefühl
Nach einem Tag in den Bergen ist Schladming der perfekte Ort, um den Nachmittag gemütlich ausklingen zu lassen. Die kleine Stadt hat sich ihren alpinen Charme bewahrt und kombiniert ihn mit einer angenehm modernen Note. In der Fußgängerzone reihen sich Boutiquen, Sportgeschäfte und kleine Cafés aneinander – perfekt für einen entspannten Bummel oder einen Cappuccino in der Herbstsonne. Besonders schön ist es, durch die Gassen zu schlendern, wenn die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindet und die Stadt in warmes Abendlicht taucht. Und wer danach Lust auf Kulinarik hat, findet vom gemütlichen Wirtshaus bis zum Fine-Dining-Restaurant alles, was das Herz begehrt.


Ein echter Bonus für alle, die im Herbst hier urlauben: die Herbstkarte Schladming-Dachstein. Sie ist bei vielen Hotelbuchungen automatisch inkludiert – und öffnet buchstäblich Türen. Zahlreiche Bergbahnen, Museen, Schwimmbäder und Freizeitangebote sind kostenlos oder stark vergünstigt nutzbar. Für Wanderer bedeutet das: freien Zugang zu Bergbahnen wie der Planai, Hochwurzen oder Dachstein-Gletscherbahn, ohne jedes Mal ein Ticket zu lösen. Auch Busverbindungen in der Region sind inkludiert. So greift diese malerische Region der Steiermark das Thema Umweltfreundlichkeit auf – denn mit dieser Karte plant man flexibel seine Touren, ohne sich um das Auto kümmern zu müssen. Gerade in der Zwischensaison ist das ein echter Vorteil: weniger Betrieb, mehr Ruhe und gleichzeitig eine große Auswahl an Aktivitäten.



Falkensteiner Hotel Schladming: Rückzugsort mit Stil
Wer nach einem langen Wandertag ein Hotel sucht, das gleichermaßen Erholung und ausgezeichnete Kulinarik bietet, findet im Falkensteiner Hotel Schladming die ideale Basis. Das Haus verbindet modernen Alpenstil mit lässigem Komfort: Holz, Stein und warme Stoffe – hier kommt man sofort an und schaltet den Urlaubsmodus ein.

Der großzügige Acquapura SPA mit Saunen, Pool und Ruhebereichen ist der perfekte Ort, um müde Beine zu regenerieren. Anschließend gönnt man sich im Restaurant Steirer ein Abendessen mit regionalem Fokus – moderne Küche, inspiriert von den Bergen ringsum. Das Hotel liegt zudem nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt, aber ruhig genug, um morgens beim Aufwachen nur die Stille zu hören.

Warum der Herbst in Schladming-Dachstein perfekt ist
- Farbenmeer und Klarheit: Leuchtende Wälder, kristallklare Luft und Licht, das die Berge in Szene setzt.
- Weniger Trubel: Ideal für Paare, die Ruhe und Raum für sich suchen.
Vielfalt der Wanderwege: Von der gemütlichen Almrunde bis zum anspruchsvollen Gipfeltrail. - Kulinarische Genüsse: Regionale Küche mit saisonalen Akzenten – von Kürbis bis Wild.
Herbstkarte inklusive: Viele Inklusivleistungen ohne Aufpreis – mehr Erlebnis, weniger Aufwand. - Wellness & Entspannung: Hotels wie das Falkensteiner bieten perfekte Rückzugsorte nach aktiven Tagen.
- Einkehr auf der Sonnenalm: Sonnenterrasse, Panorama und authentische Küche – Genuss auf 1.500 Metern.
- Echte Begegnungen: Die Einheimischen haben Zeit für ein Gespräch, die Natur Zeit zum Durchatmen.

Gedicht „Berglied“ Hermann Hesse um 1914 / © FrontRowSociety.net, Foto: Annett Conrad
Der Herbst in Schladming-Dachstein ist keine Übergangszeit – er ist ein Geschenk. Eine Jahreszeit, die stiller, klarer und echter wirkt als jede andere. Wer einmal im goldenen Oktober hier gewandert ist, weiß: Es gibt kaum einen besseren Moment, um die Seele atmen zu lassen – Schritt für Schritt, Berg für Berg, Moment für Moment.
Der Inhalt dieses redaktionell erstellten Artikels wurde unabhängig verfasst. Die Veröffentlichung wurde durch externe Unterstützung ermöglicht, ohne Einfluss auf die journalistische Ausarbeitung. Es gilt der Redaktionskodex.

























































