Am Stadtrand von Schladming steht ein Haus, das die Sprache der Berge versteht. Das Falkensteiner Hotel verbindet moderne Architektur mit steirischer Handwerkskunst – Holz, Stein und Loden fügen sich zu einem stimmigen Ganzen.
Die klaren Linien wirken leicht, die Atmosphäre offen und einladend. Ob verschneite Gipfel, grüne Almen oder goldene Herbsthänge – das Hotel bleibt das ganze Jahr über Teil dieser Landschaft, ohne sie zu übertönen.


Natur und Architektur auf Augenhöhe
Das Hotel öffnete seine Türen am 20. Dezember 2012 – rechtzeitig vor der Ski-WM 2013 – und ist seither ein Fixpunkt in der Region. Direkt nebenan liegt das moderne Kongresszentrum, das das Haus zu einem spannenden Treffpunkt für Geschäftsreisende und Urlauber gleichermaßen macht. Die 130 Zimmer sind individuell gestaltet, teils mit alten Bauernmöbeln eingerichtet, was dem modernen Ambiente eine warme, authentische Note verleiht. Die Juniorsuite punktet mit einem direkten Blick auf die Piste des berühmten Night Race – jener Hang, auf dem sich jedes Jahr die Skielite beim Weltcup misst.


Die General Managerin Sonja Zöpfl, die zuvor den Flughafen Graz managte und über Stationen in Linz schließlich 2022 nach Schladming kam, sagt lächelnd: „Das Haus hat mich gleich gefangen genommen.“ Man glaubt es ihr sofort. Denn hier oben, auf rund 700 Metern Seehöhe, verbindet sich Komfort mit Ursprünglichkeit. Schladming selbst hat sich längst von einer reinen Wintersportregion zu einer Ganzjahresdestination entwickelt. Die beiden Hauptsaisonen – Sommer und Winter – gleichen sich zunehmend an. Im Winter locken die Pisten bis Mitte April, im Sommer sind es die unzähligen Wander- und Bikewege, die Outdoor-Herzen höher schlagen lassen.



Das Herz schlägt in der Küche
Apropos Restaurant: Hier schlägt das Herz des Hauses – und das liegt unverkennbar in der Küche. Küchenchef Bernd Maier, seit acht Jahren kreativer Kopf der Kulinarik, ist ein Mann, der nicht nur kocht, sondern experimentiert, forscht und sich immer wieder neu erfindet. Seine Küche ist eine Fusion aus alpiner Bodenständigkeit und asiatischem Feinsinn – mutig, ehrlich, unprätentiös. Fermentation ist sein Steckenpferd: Er stellt eigenes Miso her, fermentiert Kimchi, Wasabi-Gurken und Joghurt, bindet Sausen mit Flohsamenschalen ab und verfeinert sie mit steirischem Kürbiskernöl.

„Manche Gäste dachten früher, ich arbeite mit Fertigprodukten“, sagt er lachend, „aber das ist einfach der Umami-Effekt.“ Heute gilt dieser Umami-Geschmack als sein Markenzeichen – dieser Ritterschlag kam von den Gästen selbst. Bernds Ernährung ist ketogen, abgesehen von einem „Shit Day“ pro Woche, an dem er mit sichtlicher Freude sündigt. Doch seine Leidenschaft gehört der Präzision, dem Zusammenspiel von Technik und Gefühl. Im Falkensteiner arbeitet er mit 17 weiteren ambitionierten Köchen:innen, die er ermutigt, eigene Ideen einzubringen. In seiner Küche darf ausprobiert werden: Steinpilzeis, fermentierte Garnelen, Rindsbackerl mit Kimchi. Hier verschwimmen die Grenzen, der Geschmack bleibt klar.


Bernd war zuvor in Malta als Executive Chef in einem Palast tätig, später in einem Fünf-Sterne-Hotel in Venedig, gemeinsam mit seiner Frau, die als Restaurantleiterin arbeitete. Doch irgendwann zog es ihn zurück in die Berge, zurück nach Österreich. „Ich habe die Alpen vermisst“, sagt er – und wer ihm zuhört, versteht, dass seine Gerichte vielleicht genau deshalb so geerdet und gleichzeitig so weltoffen sind.

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Was gibt es zu tun in Schladming?
Doch nicht nur das Hotel, auch die Region selbst hat viel zu bieten. Schladming – einst reiner Wintersportort – ist heute ein Paradies für Bewegung in jeder Jahreszeit. Über 1.000 Kilometer Wanderwege, rund 930 Kilometer Mountainbike-Routen, dazu 19 Klettersteige und zahllose Radwege, die sich durch Täler und Wälder schlängeln. Für Golfer gibt es gleich mehrere Plätze in der Umgebung – einer direkt vor der Haustür, drei weitere in kurzer Distanz. Im Winter warten sanfter Tourismus, 140 Kilometer Langlaufloipen und zahlreiche Winterwanderwege, die durch verschneite Wälder führen.

Nur zehn Minuten vom Hotel entfernt liegt Ramsau am Dachstein – ein Ort, der durch die TV-Serie Die Bergretter Berühmtheit erlangte. Hier kann man auf beschilderten Wegen den Spuren der Serie folgen oder bei den „Fanwandertagen“ Originalschauplätze besuchen. Ramsau ist zudem ein Mekka für Skispringen und Langlauf, quasi ein stilles, naturverbundenes Pendant zum pulsierenden Schladming.


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Das Falkensteiner Hotel Schladming passt mit seiner Philosophie aus Natürlichkeit und Komfort sehr gut zu Schladming selbst. Es ist ein Refugium, das Natur, Design, Genuss und Bewegung in Einklang bringt, zu jeder Jahreszeit. Wer hier herkommt, findet etwas, das in unserer Zeit selten geworden ist – das Gefühl, angekommen zu sein.
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