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Während im Sommer das große Schaulaufen vor dem Falkensteiner Schlosshotel Velden stattfindet, zeigt sich das Luxushaus im Dezember von seiner ruhigen Seite. Adventsstimmung inklusive – und zwar so, wie sie sein soll.

Angekommen in der Langsamkeit

In anderen Teilen Österreichs hat der Skizirkus längst an Fahrt aufgenommen. Doch hier legt sich Stille über den Wörthersee. Greifbar werden die mystischen Geschichten, die sich zwischen Bergen, Wasser und Nebelschwaden ansiedeln, wenn man morgens noch schlaftrunken über den See blickt.

Ruhe legt sich über den Wörthersee / © Redaktion FrontRowSociety.net

Langsam lichtet sich der Nebel über dem Wasser, Zeit, sich zum Ballsaal zu begeben. Denn dort wartet ein Frühstück, mit dem man versüßt in den Tag startet. Und er bleibt, dieser Blick über das graue Wasser, der uns einlädt, dolce far niente in Hülle und Fülle zu genießen.

Die ersten Entscheidungen des Tages gilt es am Frühstücksbufett zu treffen / © Redaktion FrontRowSociety.net

Und genau das haben wir verlernt: den Tag einfach auf uns zukommen zu lassen, ganz ohne Pläne. Dabei offerieren die nächsten Stunden tausend Möglichkeiten. In Pörtschach lockt der Stille Advent, in Maria Wörth steht seit Jahrhunderten die kleine Kirche, die nun leise zur Kärntner Weihnacht einlädt, und im nahen Klagenfurt wartet der Christkindlmarkt mit all seinen Verführungen.

Im Winter verkehren Boot der Wörthersee-Schifffahrt nach Pörtschach … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… über Maria Wörth / © Redaktion FrontRowSociety.net

Schließlich nimmt die allerbeste Erkenntnis beim gemütlichen zweiten Kaffee des Morgens Gestalt an: Einfach im Spa des Schlosshotels zu bleiben und die Ruhe mitten unter der Woche im Advent zu genießen.

Ein Tag im Aquapura Spa des Schlosshotel Velden ist immer eine gute Idee, … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… aber auch die geräumige Gemütlichkeit der Suite als Rückzug zu nutzen / © Redaktion FrontRowSociety.net

Eintauchen und Loslassen

Also bleibt man. Lässt die dicke Winterjacke im Zimmer, schlüpft in den Bademantel und folgt dem leisen Weg ins Spa. Hier verliert Zeit endgültig ihre Bedeutung. Große Fenster öffnen den Blick auf den See, der nun reglos daliegt, als hätte auch er beschlossen, eine Pause einzulegen.

Dampf steigt über dem beheizten Outdoor-Pool des Falkensteiner Schlosshotel Velden auf … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… und der Wörthersee hüllt sich noch immer in graues Schweigen / © Redaktion FrontRowSociety.net

Ein paar ruhige Bahnen im beheizten Outdoor Pool ziehen, während kalte Winterluft das Gesicht berührt und warmes Wasser den Körper trägt. Dampf steigt auf, der See verschwindet für einen Moment und man selbst gleich mit ihm. Ein Widerspruch, der sofort süchtig macht.

Wärme, Berührung und Natur

Danach Wärme. In der Sauna wird sie langsam, wohltuend, beinahe meditativ. Jeder Atemzug ist tiefer als der davor, jedes Aufgussaroma ein leiser Gruß an die Sinne. Dazwischen Ruhebereiche, die zum Nichtstun einladen: Liegen mit Blick auf das Wasser, Decken, Stille. Kein Gespräch, kein Muss.

Willkommen im Aquapura Spa / © Redaktion FrontRowSociety.net
Zeit zum Abtauchen im Indoor-Pool / © Redaktion FrontRowSociety.net

Irgendwann ist es Zeit für Berührung. Für Treatments, die mehr sind als Wellness. Die regenerative Aromaölmassage arbeitet Schicht für Schicht, löst Spannungen, die man längst als normal akzeptiert hatte. Später ein Aloe-Vera-Treatment mit Produkten von Pharmos Natur – kühlend, nährend, fast wie ein Reset für Haut und Geist. Natur, die man spürt, ohne sie erklären zu müssen.

Zeit, die Seele einfach mal baumeln zu lassen / © Redaktion FrontRowSociety.net

Stunden nur für sich

Die Zeit im Private Spa gehört ganz einem selbst. Ungestörtheit als Luxus, den man selten so klar wahrnimmt. Kein Blick auf die Uhr, kein Geräusch von außen. Vielleicht ein Buch, vielleicht gar nichts. Man liegt da, eingehüllt in Ruhe, und merkt, wie sich etwas ordnet, innen wie außen.

Das Privat Spa ist ein Kokon, der weder Hektik noch Lärm Raum gibt / © Redaktion FrontRowSociety.net

Der Abend naht langsam und leise. Man zieht sich um, ein wenig frischer, ein wenig leichter, und folgt dem Duft aus dem Restaurant Seespitz. Kulinarik, die nicht laut sein muss, um zu beeindrucken. Präzise, regional verankert, mit Blick auf den nun dunklen See, in dem sich die Lichter des Schlosses spiegeln.

Im weihnachtlich geschmückten Restaurant Seespitz … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… werden große und kleine Köstlichkeiten serviert / © Redaktion FrontRowSociety.net

Und dann, fast schon ein Ritual: ein letzter Drink in der Charly Walker Schlossbar. Gedämpftes Licht, weiche Sessel, ein Cocktail oder ein Glas Wein, die den Tag zusammenfassen, und das ebenfalls ruhig und mit Tiefe. Draußen ist Advent, drinnen ist Wärme. Und man weiß: Genau so fühlt sich diese Langsamkeit an, von der alle reden, die man aber viel zu selten wirklich lebt.

Am Ende des Tages noch einmal in die Charly Walker Schlossbar schauen, … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… und bei einen hausgemachten Cocktail den Tag ausklingen lassen / © Redaktion FrontRowSociety.net
Angesichts ständig steigender Jahresdurchschnittstemperaturen stellt sich die Frage: Was passiert mit dem industrialisierten Skitourismus zwischen Pistengaudi und Einkehrschwung zur nächsten überbordenden Apres-Ski-Party? Das Falkensteiner Schlosshotel Velden kennt schon längst die Antwort: Me-Time und die Rückbesinnung auf die Langsamkeit des Advents.
 
Frohe Weihnachten / © Redaktion FrontRowSociety.net
Ein Sommer im Falkensteiner Schlosshotel Velden ist voller Dolche Vita. Hier sind die besten Aussichten für das nächste Jahr im Schloss am Wörthersee: Das 5-Sterne Falkensteiner Schlosshotel Velden
 

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