Versteckt in den sanften Hügeln der Maremma liegt das Castello di Vicarello – ein mittelalterliches Borgo, das mit liebevollem Gespür für Geschichte, Stil und Atmosphäre restauriert wurde.
Zwischen Olivenhainen, duftenden Gärten und weiten Grünflächen erhebt sich das Anwesen wie eine kleine, luxuriöse Oase, in der sich Vergangenheit und Gegenwart auf elegante Weise vereinen. Heute ist Castello di Vicarello ein Boutique-Hotel der Extraklasse, das rund zehn individuell gestaltete Suiten, mehrere Pools und eine brandneue private Villa beherbergt. Hier verschmilzt die moderne Idee von Gastfreundschaft mit dem Zauber der toskanischen Landschaft: absolute Privatsphäre, Naturverbundenheit, maßgeschneiderte Betreuung und Haute Cuisine aus der Region.
Schon der erste Schritt auf die Terrasse des Castello offenbart ein Panorama, das atemlos macht: Monte Amiata am Horizont, der Fluss Ombrone zu Füßen, dichte Wälder und wilde, ungezähmte Natur – weit weg von den viel besuchten Routen, fast wie ein Geheimtipp für jene, die authentische Toskana erleben möchten. Das Mikroklima dieser Gegend trägt zur Einzigartigkeit des Ortes bei und schafft ideale Bedingungen für hochwertige Weinbauprojekte, die hier seit Generationen kultiviert werden.

Vision der Familie
Castello di Vicarello ist die Herzensangelegenheit der Familie Baccheschi Berti. In den 1980er- und 1990er-Jahren führten Carlo und Aurora eine behutsame Restaurierung des Kastells aus dem 12. Jahrhundert durch und hauchten ihm neues Leben ein. Heute setzen ihre Kinder – Brando und Corso – die Vision der Familie fort: ambitionierte Projekte in Weinbau und Gastfreundschaft, inspiriert von internationalen Reisen und einem feinen Gespür für Qualität und Ästhetik.
Die Weinkollektion des Castello spiegelt die Philosophie und Kreativität der Familie wider: fünf Terroir-Expressions, darunter eine Bordeaux-Cuvée, ein Super-Toskaner und drei Monovarietals – ein reiner Sangiovese als Hommage an die toskanische Heimat, ein Malbec und ein eleganter Rosé. Einzigartige Böden, sorgfältig ausgewählte Rebschnittsysteme, Klone und Rebsorten, kombiniert mit dem unverwechselbaren Mikroklima, prägen den Charakter jedes Weins und verleihen ihnen einen Stil, der sowohl kraftvoll als auch harmonisch ist. Castello di Vicarello zeigt mit seinen Weinen eindrucksvoll, wie präzise und zugleich sinnlich die Toskana heute schmecken kann. Dazu verführt der Merah mit saftiger Kirsch- und Brombeerfrucht, lebendiger Frische und würzigem Nachhall. Der Poggio Vico setzt auf Tiefe: dunkle Frucht, Pfefferwürze und ein tragfähiges Tanningerüst. Terre di Vico wirkt erdig und ernst, mit reifer Kirschfrucht und feiner Bitternote. Der Castello di Vicarello selbst schließlich verbindet rote Beeren, Kräuter und elegante Struktur zu einem vielschichtigen, herzhaften Finale.



Respekt und Hingabe
Die Philosophie der Familie ist klar: Respekt vor der Natur, Hingabe an das Terroir und höchste Aufmerksamkeit für jedes Detail – sei es im Weinberg oder im Hotel. Alles wird hier mit künstlerischem Savoir-faire umgesetzt, vom handverlesenen Olivenöl bis zur Gourmet-Küche, von der sorgfältigen Pflege der Reben bis zu den dekorativen Details der Suiten.
Castello di Vicarello ist mehr als ein Ort – es ist ein Erlebnis. Hier trifft historische Architektur auf moderne Eleganz, Wein auf Haute Cuisine, Natur auf maßgeschneiderte Gastfreundschaft. Ein Ort, der den Geist der Toskana in seiner reinsten Form spürbar macht und in dem jeder Moment das Versprechen einzigartiger Schönheit hält. Wer einmal über die grünen Terrassen geschlendert ist, den Blick über die Hügel wandern ließ und den ersten Schluck eines handverlesenen Sangiovese genossen hat, versteht: Castello di Vicarello ist ein Ort, der Geschichten schreibt – und Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben.


Dreiklang aus Wein, Klima und Böden
Sechs Hektar, drei Weinberge, unzählige Geschichten. Vigna del Castello – wo alles begann. Ein hundertjähriger Olivenbaum wacht über Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. 1998 pflanzten Carlo Baccheschi Berti und sein Sohn Brando die ersten Reben für ihre ikonische Bordeaux-Cuvée.
Weiter die kiesbedeckte Straße entlang: Poggio Vico, 3,5 Hektar, Südwesthang, Cabernet Franc, Merlot, Malbec. Direkt darunter: Vigna Anfiteatro, schüsselförmige Terrassen, Sangiovese und Merlot. Zwischen 300 und 350 Metern Höhe sorgt der Monte Amiata im Südosten für Schutz, frische Brisen vom Ombrone-Tal bringen Kühlung und Spannung in die Trauben.



Hohe Pflanzdichte
Die Böden sind komplex: Alberese, Tonschiefer, Gestein, Spurenelemente und aktiver Kalk. Die Reben graben tief, holen Mineralität und Würze – im Glas spürbar.
Alberello Toscano trifft moderne Interpretation: kleine Bögen, Windschutz, langsame Reife. Hohe Pflanzdichten bis 13.000 Reben pro Hektar – jede Rebe kämpft, jede Traube gewinnt an Intensität, Aroma und Struktur. Weine, die vielschichtig sind, aber niemals überladen.
Nachhaltigkeit wird hier ernst genommen. Seit 1999 biologischer Anbau. Kupfer gegen Pilzbefall, Schnitt nach Mondkalender, Zwischenfrüchte, räuberische Insekten, Pheromone. Alles für gesunde Reben und lebendige Böden.
Castello di Vicarello ist mehr als ein Weinberg. Hier verschmelzen Handwerk, Terroir und Leidenschaft. Jeder Schluck erzählt von Sonne, Erde, Wind und der Vision einer Familie, die ihre Weinberge wie ein Kunstwerk pflegt. Wer hier genießt, schmeckt die Toskana in ihrer reinsten Form – intensiv, elegant, unverwechselbar.

Ein Fest für die Sinne: Gourmetmomente im Paradies
Ein Glas Santaurora, der limitierte Rosé aus 100 Prozent Malbec, eröffnet das kulinarische Erlebnis: geerntet Ende August, schonend gepresst, teils im Eichenfass, teils im Edelstahltank fermentiert. Sein Körper ist rund, dabei stets gespannt, das Finale würzig-mineralisch, mit balsamischen und floralen Nuancen – ein Wein, der die natürliche Ausdruckskraft des Terroirs verkörpert.
Chef Massimiliano Volontero, ein vielversprechender junger Koch, verwandelt saisonale, lokal produzierte Zutaten in meisterhafte Gerichte. In den Biogärten des Castellos wachsen zudem mehr als 50 Gemüsearten und 30 Kräuter. Eier kommen aus dem hauseigenen Hühnerstall, Brot und Marmeladen werden vor Ort liebevoll zubereitet – ein Spiegelbild der Philosophie von Qualität und Authentizität.

Die Küche folgt dem Farm-to-Table-Prinzip: Bio-Fleisch von vertrauenswürdigen Metzgern, Käse und Wurst aus nahegelegenen Dörfern, frischer Fisch vom Markt in Grosseto. Jede Mahlzeit erzählt eine Geschichte der toskanischen Küche, raffiniert interpretiert und gleichzeitig traditionsbewusst.
Am Abend erstrahlt die Panoramaterrasse im Kerzenschein und lädt zu einem romantischen Dinner unter den Sternen ein, während im gläsernen Speisesaal der Kamin für Wärme und Gemütlichkeit sorgt. Im Castello di Vicarello wird Essen zu einer Reise für alle Sinne – ein Moment, der lange nachklingt.
Der Inhalt dieses redaktionell erstellten Artikels wurde unabhängig verfasst. Die Veröffentlichung wurde durch externe Unterstützung ermöglicht, ohne Einfluss auf die journalistische Ausarbeitung. Es gilt der Redaktionskodex.

























































