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Der Morgen am Wörthersee hat eine besondere Art, den Tag zu begrüßen. Das Licht liegt weich auf dem Wasser, als würde der See selbst noch träumen.

Direkt am Ufer steht das Falkensteiner Schlosshotel Velden, zwischen dessen Mauern Eleganz und Geschichte in jedem Detail spürbar sind. Langsam öffnet sich auf der Terrasse ein neuer Tag. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee mischt sich mit der klaren Seeluft, während die ersten Sonnenstrahlen die Fassade des Schlosses vergolden.

Am Vormittag ist es noch ruhig im Restaurant Seespitz direkt am Ufer des Wörthersees / © Redaktion FrontRowSociety.net

Vor dem Falkensteiner Schlosshotel Velden wartet er 

Vor dem Hotel wartet er bereits: der Rolls-Royce. Ein Ghost, 6,5 Liter Hubraum, makellos, zeitlos. Das ist kein Auto, das ist ein Versprechen. Ein Versprechen von Ruhe, von Stil, von einer Reise, bei der der Weg mindestens so bedeutend ist wie das Ziel. Jener Rolls-Royce gehört zu dem Luxushaus, so wie der See, das Schloss und dieses Gefühl, dass hier alles ein wenig langsamer, ein wenig bewusster geschieht.

Vor dem Falkensteiner Schlosshotel Velden wartet er: Der Rolls-Royce. Ein Ghost, 6,5 Liter Hubraum. Von hier aus geht es auf Shopping-Tour nach Venedig. FrontRowSociety Herausgeberin Annett Conrad und Chauffeur Helmuth / © Redaktion FrontRowSociety.net

Die schwere Rolls-Royce-Tür wird von Concierge Helmuth geöffnet – zuvorkommt, mit dem richtigen Schwung. Helmuth gehört zu den zwei ausgesuchten Personen, die diese noble Karosse mit der Kühlerfigur Emily bewegen dürfen. Und wir? Wir sitzen, nein, wir lassen uns in den weichen Polstern nieder.

Fast lautlos schließt sich die Tür. Leder, Holz, Handwerkskunst. Jeder Knopf fühlt sich an, als hätte er eine Geschichte. Der Motor startet nicht, er erwacht. Sanft, souverän, ohne Hast. Und während Velden langsam hinter uns zurückbleibt, beginnt eine Reise, die nicht geplant wirkt, sondern selbstverständlich.

Ganz natürlich windet sich die Straße am Wörthersee entlang. Mit Helmuth haben wir abgestimmt, eine Rundfahrt um den Wörthersee zu unternehmen, bevor es nach Venedig geht.

Erster Halt ist die pittoreske Pfarrkirche Maria Wörth
Erster Halt ist die pittoreske Pfarrkirche Maria Wörth / © Redaktion FrontRowSociety.net

Das Wasser glitzert, Segelboote ziehen leise ihre Bahnen, und für einen Moment scheint es, als würde die Welt hier enden. Doch stattdessen öffnet sie sich, Kilometer für Kilometer. Kärntens Landschaft gleitet vorbei, grün, ruhig, majestätisch. Gespräche entstehen und verstummen wieder, denn manchmal ist Stille der luxuriöseste Begleiter.

Der Grenzübertritt nach Italien geschieht fast unmerklich. Die Luft verändert sich, das Licht wird wärmer, die Farben intensiver. Der Rolls-Royce gleitet durch Norditalien wie ein Gast, der überall willkommen ist. Kleine Dörfer, alte Steinhäuser, Olivenhaine. Man spürt die heitere Lebenskunst auf der Sonnenseite der Alpen.

Kleine Zwischenstopps machen die Reise noch entspannter / © Redaktion FrontRowSociety.net

Venedig im Sicht

Je näher wir Venedig kommen, desto stärker wächst diese leise Vorfreude. Venedig ist keine Stadt, die man besucht – sie ist eine Begegnung. Der Rolls-Royce bleibt am Rande der Lagune zurück, dort, wo Straße endet und Wasser beginnt. Ein letzter Blick auf das Auto, das uns getragen hat wie ein ruhiger Gedanke, dann übernehmen Boot und Wellen.

Venedig empfängt uns mit diesem unverwechselbaren Klang: Wasser gegen Stein, Schritte auf jahrhundertealtem Pflaster, Stimmen, die zwischen Fassaden widerhallen. Der Shopping-Tag beginnt nicht hektisch, sondern fließend. Boutiquen in alten Palazzi, handgefertigte Schuhe, Seide, Glas, Schmuck. All diese Dinge sind vielmehr von Charakter, als von Trends getragen. Ein kleiner Wermutstropfen, Venedig ist immer mehr als sehr gut besucht.

In Venedig angekommen, musste der XC60 natürlich im großen Parkhaus abgestellt werden - hier ein flüchtiges Foto von der obersten Etage des Parkhauses
Blick vom Parkhaus auf Venedig / © Redaktion FrontRowSociety.net

Doch wir haben das Glück, auf einen ganz besonderen Schatz aufmerksam gemacht zu werden und Venedig von einer anderen Seite kennenzulernen. Ruhig und bedächtig, ganz in Grün, Fern ab vom Trubel und der hektischen Geräuschkulisse. Mit einem Glas Wein in der Hand schlendern wir zwischen Weinreben, Kräutern und Getreide und spüren diesen leisen Luxus.

Nein, wir haben nicht zu tief ins Glas geschaut, in Venedig wird tatsächlich Wein angebaut. Hinter den alten Mauern des Karmeliter-Klosters öffnet sich eine Welt voller friedlicher Schönheit, ein mystischer Garten, dessen Struktur dem Werk „Die innere Burg“ der heiligen Teresa von Ávila folgt.

Im Giardino Mistico dei Carmelitani Scalzi empängt uns eine spirituelle Stille, der Duft von Kräutern, leuchtende Blumen und schattige Wegen, die zum Verweilen in der eigenen Gedankenwelt einladen. Hier wächst eine Vielfalt an Venedigs alter Rebsorten, aus denen zwei feine Weine entstehen: der frische Weißwein Ad Mensam mit Aromen von Zitrus und gelben Früchten und der leichte, fruchtige Rotwein Prandium. Beide werde in limitierter Auflage von unter 1.000 Flaschen pro Jahr abgefüllt. All das erfahren wir von Pater Hermano des Karmeliterordens, der uns voller Freude durch die grüne Oase direkt neben dem Bahnhof Santa Lucia führt.

Der Giardino Mistico ist ein wahres Kleinod und das direkt neben dem Bahnhof von Venedig
Der Giardino Mistico ist ein wahres Kleinod und das direkt neben dem Bahnhof Santa Lucia von Venedig / © Redaktion FrontRowSociety.net

Nach dem Besuch bleibt noch Zeit für einen Espresso in einer kleinen Bar, die sich geduckt in einer Seitenstraße verborgen hält. Ein Lächeln, ein kurzer Austausch in gebrochenem Italienisch, der Blick hinaus auf einen Kanal. Und das ist es wieder: dieses Gefühl des Luxus, der ganz leise das Herz berührt.

Am späten Nachmittag senkt sich das Licht über die Stadt. Die Gassen leeren sich, das Wasser wird ruhiger. Die Shopping-Tour endet nicht mit vollen Taschen, sondern mit dem Gefühl, genau das Richtige gefunden zu haben, manchmal ist es ein Mantel und manchmal ein Moment.

Der Abend gehört dem Dinner. Ein Tisch direkt am Wasser, Kerzenlicht, das sich in den Wellen spiegelt. Fisch: frisch und einfach, ein Glas Wein, der nach Sonne schmeckt. Gespräche werden tiefer, das Lachen unbeschwerter. Venedig zeigt sich jetzt von seiner intimsten Seite, fast so, als wäre man eingeladen worden zu bleiben.

Dessert 2: Nocturne - Rote Bete, Nevado, Haselnuss, Muscovado
Der Abend gehört dem Dinner / © Redaktion FrontRowSociety.net

Venedig adé

Spät am Abend, wenn die Stadt langsam zur Ruhe kommt, wartet der Rolls-Royce wieder. Geduldig, still, souverän. Die Rückfahrt ist anders als die Hinfahrt. Erfüllter. Die Landschaft zieht erneut vorbei, doch diesmal begleitet von Erinnerungen an Licht, Geschmack, Berührungen, Augenblicke.

Als das Falkensteiner Schlosshotel Velden wieder auftaucht, liegt der Wörthersee spiegelglatt da. Der Kreis schließt sich. Der Rolls-Royce kommt zum Stehen, als hätte er nie etwas anderes getan, als genau diesen Weg zu fahren.

Diese Reise war kein Ausflug. Sie war ein Statement. Eine Erinnerung daran, dass wahrer Luxus Zeit ist. Stil. Ruhe. Und die Freiheit, einfach zu sagen: Heute fahre ich mit dem Rolls-Royce nach Venedig.

An Veldens Uferpromenade ...
Abends ist man wieder zurück in Velden / © Redaktion FrontRowSociety.net

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