Beheimatet ist das „1570“ – Petit Gourmet in dem zur Vereinigung Feine Privathotels zählenden 5 Sterne Superior Schlosshotel Münchhausen. Das historische Schlossensemble steht als Zeitzeuge einer vergangenen Ära inmitten des Weserberglands in der Nähe von Hameln.

Im 5 Sterne Superior Schlosshotel Münchhausen ist das „1570“ – Petit Gourmet beheimatet
Im 5 Sterne Superior Schlosshotel Münchhausen ist das „1570“ – Petit Gourmet beheimatet / © Redaktion FrontRowSociety.net

Der geneigte Feinschmecker ist hier im Schlosshotel Münchhausen goldrichtig. Unter dem geschichtsträchtigen Dach vereinen sich drei kulinarische Konzepte. Niklas Weisenburger sorgt mit bodenständigen, jedoch nicht alltäglichen Gerichten für Gaumenfreuden im Schlosskeller-Restaurant sowie auf der malerischen Seeterrasse und der kultigen SchwöbBar.

Zum Schlosskeller gehört auch die wunderschön gelegene Terrasse
Niklas Weisenburger sorgt mit bodenständigen, jedoch nicht alltäglichen Gerichten für Gaumenfreuden im Schlosskeller-Restaurant und auf der malerischen Seeterrasse, aber auch …  / © Redaktion FrontRowSociety.net
In der Schwöbbar genießt der Gast ausgesuchte Gerichte, vom Tapas-Quartett bis hin zu ..
… in der kultigen SchwöbBar / © Redaktion FrontRowSociety.net

Sternekoch Achim Schwekendiek verwöhnt Feinschmecker mit gehobener Küche im Gourmet-Restaurant des Schlosshotels. Der Michelin-Stern ist seit 20 Jahren eine feste Instanz seiner Vita. Seine Gäste freut es, beweist er doch bei der sich beständig ändernden Karte immer wieder Kreativität bei gleichbleibendem Niveau.

„1570“ – Petit Gourmet: Konzept für Einsteiger

Keine Angst vor Sterneküche: Das Konzept des kleinen Bruders des sternprämierten Gourmet-Restaurants von Achim Schwekendiek holt Gourmet-Neuling ab. Oft ist die Sternegastronomie mit Vorurteilen behaftet: Zu schick, zu fein, zu extravagant, zu teuer.

Im Gespräch mit Sternekoch Achim Schwekendiek: Oft ist die Sternegastronomie mit Vorurteilen behaftet - zu chick, zu fein, zu extravagant, zu teuer.... damit will der Sternekoch und der Generale Manager Thomas Bonanni gründlich aufräumen. Hier im Gespräch mit Annett Conrad (li.) und Marketingleiterin Anika Pohlmann (re.)
Im Gespräch mit Sternekoch Achim Schwekendiek (mi.): Oft ist die Sternegastronomie mit Vorurteilen behaftet – zu schick, zu fein, zu extravagant, zu teuer…. damit wollen der Sternekoch und der Generale Manager Thomas Bonanni gründlich aufräumen. Hier im Gespräch mit Annett Conrad (li.) und Marketingleiterin Anika Pohlmann (re.) / © Redaktion FrontRowSociety.net

Damit räumt man im Schlosshotel Münchhausen gründlich auf. Thomas Bonanni, geschäftsführender Hoteldirektor im Schlosshotel, setzte das Konzept von Achim Schwekendiek, das seit geraumer Zeit in der Schublade eine Zwischenstation gefunden hatte, mit ihm gemeinsam in die Tat um.

Seine langjährigen Erfahrungen in der Hotellerie kamen ihm dabei sicherlich zu gute. Ebenso sein rastloser Eifer, über jedweden Bereich im Hotel bis ins Detail informiert zu sein.

FrontRowSociety Mitherausgeberin Annett Conrad und General Manager des Schlosshotels Münchhausen Thomas Bonanni beim Rundgang im Schlossgarten
FrontRowSociety Mitherausgeberin Annett Conrad und General Manager des Schlosshotels Münchhausen Thomas Bonanni beim Rundgang im Schlossgarten / © Redaktion FrontRowSociety.net

Spitzenkoch Achim Schwekendiek kocht in der gleichen Küche, mit dem gleichen Team, aus denselben Zutaten Auszüge aus dem Degustationsmenü des Gourmet-Restaurants. Mit dem kleinen Unterschied, die Größe der Portion wurde dem Umfang eines Zwischengerichts angepasst.

Spitzenkoch Achim (mit weißer Oberbekleitung, re.) kocht in der gleichen Küche, mit dem gleichen Team, aus denselben Zutaten Auszüge aus dem Degustationsmenü des Gourmet-Restaurants
Küchendirektor und Sternekoch  Achim Schwekendiek (mit weißer Oberbekleitung, 2.v re.) und Küchenchef Niklas Weißenburger (2.v.li.) kamen mit ihrem Team für ein Foto zusammen / © Redaktion FrontRowSociety.net

An Qualität oder handwerklicher Fertigkeit büßen die Speisen nicht ein. Es gilt die gleiche Sorgfalt zu wahren, wie beim großen Bruder. Die 12 Gerichte auf der Karte wechseln ständig, werden saisonal angepasst, so dass regionale Zutaten in Fülle zur Verwendung kommen können.

Beim Wein setzt man auf Bio-Weine aus dem Heimatland sowie auf vinophile Erzeugnisse aus Frankreich, Österreich und Italien.

Unsere Begleiter im "1570" - Petit Gourmet: Ott, Alois Lageder, Lindes de Remelluri
Unsere Begleiter im “1570” – Petit Gourmet: Ott, Alois Lageder, Lindes de Remelluri / © Redaktion FrontRowSociety.net

Im „1570“ – Petit Gourmet serviert nicht nur das Service-Team, auch einer der Köche verlässt die heilige Halle, für den Gast präsent zu sein.

Dabei ist der Name des Restaurants angelehnt an das Jahr 1570, als das Gut Schwöbber von Hilmar von Münchhausen zum Schloss erweitert wurde. Eine weitere Hommage an das Baujahr ist auch der Preis der einzelnen Speisen: 15,70 Euro kostet jedes der 12 Gerichte.

Angekommen im „1570“ – Petit Gourmet

Das kleine Gourmet-Restaurant zeigt sich im lockeren Bistro-Stil: Dunkle Holztische, die ganz im Stil eines französischen Bistros etwas enger aneinander stehen, eine in Wandlänge verbaute lederbezogene Bank, schnörkellos eingedeckte Tische – elegant auch ohne weiße, bodenlange Tischdecken.

Angekommen im „1570“ – Petit Gourmet
Angekommen im „1570“ – Petit Gourmet / © Redaktion FrontRowSociety.net

Dennoch bleibt der Schlosscharakter ein Stück weit erhalten. Die handbemalten Decken und Wände vermitteln immer noch eine stilvolle Atmosphäre, der Ausblick in den Schlossgarten unterstreicht das Ambiente.

Der weitläufige Schlossgarten lädt zum Spazierengehen ein..
Der weitläufige Schlossgarten ist allgegenwärtig … / © Redaktion FrontRowSociety.net

Willkommen zum Dinner im „1570“ – Petit Gourmet

Achim Schwekendiek ist kein Mann für Firlefanz. Im Petit Gourmet verwendet er lediglich drei Hauptkomponenten für jeden Gang. Blüten und Kräuter setzt der Sternekoch nur ein, wenn sie der geschmacklichen Aufwertung einer Speise dienen.

Auf das Wesentliche reduziert, zählt der Geschmack allein. Dennoch können sich seine Gerichte auch optisch sehen lassen, für deren Präsentation zirka 20 Handgriffe benötigt werden.

Brot gehört ebenfalls zu den Leidenschaften des Sternekochs, der gebürtig aus Hameln stammt. Zur Fußball WM gab es ein an die russische Küche adaptiertes Brot, mit Borretsch, auf Blättern von Roten Beten gebacken.

Zur WM adaptiertes Brot, mit Borretsch, auf Blättern von Roten Beten gebacken
Zur WM adaptiertes Brot, mit Borretsch, auf Blättern von Roten Beten gebacken / © Redaktion FrontRowSociety.net

Als Amuse bouche lies Achim Schwekendiek einen Krabbencocktail servieren. Im ersten Moment hört es sich ganz alltäglich an, dahinter verbirgt sich jedoch Kreativität und mehr als das kleine Küchen-Einmaleins. Ein Eis auf Basis einer Cocktailsauce platzierte das Küchen-Team auf einer Chiffonade und verteilte um dieses Ensemble geschickt Krabben, Avocado und Tomate.

Als Amuse bouche: Krabbencocktail
Als Amuse bouche: Krabbencocktail / © Redaktion FrontRowSociety.net

Optisch wie geschmacklich sehr kontrastreich zeigte sich der erster Gang: Palliard vom Rind mit Erbsen, Pilzen, Yuzogel, Bisquitkartoffeln und Targetesblüten. Das sehr dünn geklopfte Fleisch aus dem Rinderrücken wurde erst sous vide gegart und danach ganz kurz angebraten. Die Röstaromen des Palliard de bœuf fanden mit dem fruchtigen Yuzogel zu einer fabelhaften Symbiose.

Palliard vom Rind mit Erbsen, Pilzen, Yuzogel, Bisquitkartoffeln und Tagetesblüten
Palliard vom Rind mit Erbsen, Pilzen, Yuzogel, Bisquitkartoffeln und Tagetesblüten / © Redaktion FrontRowSociety.net

Zur fortgeschrittenen Stunde servierte Hoteldirektor Thomas Bonanni den zweiten Gang höchstpersönlich. Ihm ist es besonders wichtig, nah am Gast zu sein. Eine Bouillabaisse mit Süßwasserforelle und einem Flusskrebsraviolo, der mit Püree von Flusskrebs, Tomate, Safran und Knoblauch gefüllt war, gab sich ein Stelldichein auf dem Teller.

Vom General Manager Thomas Bonanni höchstpersönlich serviert: Bouillabaisse mit Süßwasserforelle und einem Flusskrebsraviolo
Vom General Manager Thomas Bonanni höchstpersönlich serviert: Bouillabaisse mit Süßwasserforelle und einem Flusskrebsraviolo / © Redaktion FrontRowSociety.net

Wenn am Abend das Tageslicht schwindet, herrscht im feinen, kleinen Gourmet-Restaurant eine fast festliche Stimmung. Zeit, den ausklingenden Tag mit Genuss zu füllen.

Herrlich war es, in dieser Stimmung das feste Fleisch des Störs, verfeinert mit Nussbutter, Buchenpilzen und Maisrübchen auf Stielmusgemüse zu genießen. Auch bei diesem fantastischen Fischgang isst das Auge mit.

Stör, verfeinert mit Nussbutter, Buchenpilzen und Maisrübchen auf Stielmusgemüse / © Redaktion FrontRowSociety.net

Auftritt des Hauptgangs: Lamm – Schulter und Rücken. Als Clou werden das Lammfleisch, die Gnocchi sowie das in Butter geschwenkte Gemüse auf dem bloßen Schulterblattknochen trapiert.

Lammfleisch, die Gnocchi sowie das in Butter geschwenkte Gemüse
Lammfleisch, die Gnocchi sowie in Butter geschwenktes Gemüse / © Redaktion FrontRowSociety.net

Der Chef der Pâtisserie verlies zum Dessert seine Domäne. Marcel Herbel hatte gleich zwei seiner Kreationen vorbereitet, denn wer kann sich schon spontan für nur einen süßen Abschluss entscheiden.

Cannelli, Pfirsichlikör, geröstete Mandeln, Milchmädchencreme, Tapioka vom grünen Tee mit Nektarinensorbet kredenzte Daniel Herbel als erstes Dessert.

Cannelli, Pfirsichlikör, geröstete Mandeln, Milchmädchencreme und Tapioka
Cannelli, Pfirsichlikör, geröstete Mandeln, Milchmädchencreme und Tapioka / © Redaktion FrontRowSociety.net

Limette, Ananassorbet, mit Estragon verfeinertes Ananasragout auf einem vorzüglichen Schokoladentarte angerichtet, durften wir als zweites Dessert probieren.

Limette, Ananassorbet, mit Estragon verfeinertes Ananasragout auf einem vorzüglichen Schokoladentarte
Limette, Ananassorbet, mit Estragon verfeinertes Ananasragout auf einem vorzüglichen Schokoladentarte / © Redaktion FrontRowSociety.net

Genusshotel Münchhausen

Wer im 5 Sterne Superior Schlosshotel Münchhausen residiert, kann sich täglich neuen Gaumenfreuden hingeben. Der Weinkeller hält nationale Positionen, aber auch internationale Schwergewichte vor. Im „1570“ – Petit Gourmet liegt die Ausrichtung auf Bio-Weinen. Sollte dem Feinschmecker jedoch der Sinn nach einem speziellen edlen Tropfen stehen, wird das Service-Team sicherlich fündig.

Achim Schwekendieks Kreationen bekommt der Hobbykoch auch in gedruckter Form dargeboten. Vier dieser kulinarischen Manifeste haben wir gelesen, rezensiert und einiges nachgekocht.

Was man alles aus Kartoffeln zaubern kann, findet in einer Inspirationsquelle von Achim Schwekendiek, hier Kartoffeln - Das Kochbuch
Was man alles aus Kartoffeln zaubern kann, findet der Hobbykoch bei Achim Schwekendiek, bei Kartoffeln – Das Kochbuch / © Redaktion FrontRowSociety.net

In diesen Kochbüchern beweist der ehemalige Junge Wilde seine Liebe zu heimischen, einfachen Zutaten, aus denen mit Wissen und Geschick sensationell schmackhafte Gerichte am eigenen Herd gezaubert werden können.

Sternekoch Achim Schwekendiek liebt Bodenständiges; seine Kochbücher bestätigen seine Wurzeln
Sternekoch Achim Schwekendiek liebt Bodenständiges; seine Kochbücher bestätigen seine Wurzeln / © Redaktion FrontRowSociety.net

“Zwiebeln & Knoblauch – Die heimlichen Helden der Küche”, Leidenschaft für Kraut & Rüben – Das Kochbuch” oder “Kartoffeln – Das Kochbuch” aber auch “schöner vegetarisch kochen” bieten Rezepte für die tägliche Kost. Von simpel bis anspruchsvoll, national oder kosmopolitisch – für jeden Geschmack und Anlass findet sich das Richtige.

„1570" Petit Gourmet - 1570 erbaut und jedes Gericht kostet 15,70 Euro - der Gast speist vorzüglich im lässigen Bistrostil
„1570″ Petit Gourmet – ein Gourmet-Restaurant mit einem neuen Konzept. Für Gourmet-Einsteiger und langgediente Feinschmecker gleichermaßen eine hervorragende Adresse / © Redaktion FrontRowSociety.net

Im „1570“ – Petit Gourmet wird man auf eine kulinarische Reise mitgenommen, die bei der Haute Cuisine noch längst kein Ende findet. Hereinspaziert und Platz genommen, Achim Schwekendiek ist einer der besten kulinarischen Reiseführer.