Heimat großartiger Weine:

Die Thermenregion Österreich ist bei Weinkennern für ihre fulminanten Weine bekannt. Auf 2.500 Hektar Rebfläche gedeihen Gewächse wie St. Laurent und Rotgipfler, Pinot Noir und Zierfandler. Die Gemeinde Tattendorf erntet alljährlich in jedem Fachjournal Lorbeeren für ihre satten Rotweine.

Und in diesem Ballungszentrum beeindruckender Weine bauen die Brüder Christian, Hannes und Michael Reinisch ihren St. Laurent an. Mit Fug und Recht kann der Johanneshof Reinisch zu den Spitzenweingütern der Thermenregion gezählt werden.

Die Brüder Christian, Hannes und Michael Reinisch produzieren hervorragende Weine
Die Brüder Christian, Hannes und Michael Reinisch bewirtschaften seit Jahren nach ihren eigenen hohen Standards ihre Weinberge  / © Johanneshof Reinisch

Die drei Brüder wuchsen zwischen Reben und Weinfässern auf, sind seit ihrer Geburt in den Weinbau hineingewachsen. Inzwischen führen die Reinisch-Brüder den Johanneshof in vierter Generation. Sie fühlen sich der familiären Tradition verpflichtet, behandeln ihr Stück Natur mit Respekt und setzen auf allerhöchste Qualität.

Wer sich über das Thema Wein ein wenig kundig machen möchte, dem empfehlen wir Frenzel's Weinschule
Wer sich über das Thema Wein ein wenig kundig machen möchte, dem empfehlen wir Frenzel’s Weinschule. Stilecht mit einem Frauenfeld St. Laurent erfolgt der praxisbezogene Teil der Bildung / © Redaktion frontrowsociety.net

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Der rätselhafte St. Laurent

Schlussendlich ist die Herkunft des St. Laurent immer noch nicht geklärt, man weiß jedoch, der St. Laurent gehört zur Burgunder Familie. In Österreich fanden erste Pflanzungen 1860 statt, heute baut man in Österreich auf zirka 800 Hektar St. Laurent an, 150 Hektar entfallen auf die Thermenregion.

Die Familie Reinisch ist stolz auf ihre Weinberge, auf welchen die besten Trauben gedeihen
Die Familie Reinisch ist stolz auf ihre Weinberge, auf welchen die besten Trauben gedeihen / © Johanneshof Reinisch

Offiziell besteht das Weingut der Familie Reinisch seit 1923. Doch ab dem Jahr 1958 legte man ein besonderes Augenmerk auf den St. Laurent. Johannes Reinisch II dürfte als Pionier des heutigen Winzer Know-How bei Familie Reinisch bezeichnet werden. Bepflanzte er doch Ende der 1950er Jahre seine Weinberge in Tattendorf, zuerst in der Riede Holzspur, mit der für die Thermenregion typischen Rebsorte.

Die Riede Frauenfeld kennzeichnet sich durch kargen Schwemmlandboden. Der St. Laurent mag keine nassen Füße, aufgrund dessen eignet sich das steinreiche Terroir mit dem hohen Kalkgehalt für ihn besonders gut, da Niederschläge sofort versickern. Die geringe Auflage an Schwarzerde kommt der Weinbauphilosophie der drei Brüder zu gute, die Weingärten artenreich zu begrünen, um beispielsweise Nützlingen einen entsprechenden Lebensraum zu geben.

Der Frauenfeld St. Laurent wird in Holzfässern aus französischer und österreichischer Eiche 16 Monate ausgebaut
Der Frauenfeld St. Laurent wird in Holzfässern aus französischer und österreichischer Eiche 16 Monate ausgebaut / © Redaktion frontrowsociety.net

Beschreibung: Frauenfeld St. Laurent 2015

Jahr: 2015
Rebsorte: St. Laurent, Alte Reben
Ausbau: Holzfässer aus französischer und österreichischen Eiche, 16 Monate
Farbe: kräftiges, tiefes Rot mit dezentem violetten Schimmer
Nase: schwarze Johannisbeere, dunkle Kirsche, gelagertes Holz
Gaumen: reife dunkle Beeren, weiche Tannine, kraftvoll
Flascheninhalt: 750 ml
Alkoholgehalt: 13,5% vol

Auch der 2016 Satzing Rotgipfel ist ein Genuss
Auch der weiße 2016 Satzing Rotgipfler (li.) ist ein Genuss, hier gemeinsam mit dem 2015 Frauenfeld St. Laurent (re.) / © Redaktion frontrowsociety.net

(Hier geht es zum FrontRowSociety Weinportrait des 2015 Satzing Rotgipfler)

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