Tesla Model S P100D, Baujahr 2018:

Erstmals im März 2009 als Prototyp vorgestellt, sind nun 240.000 Exemplare des Model S zwischen Juni 2012 bis Juni 2018 verkauft worden. Damit zählt das Model S seit 2015 zum meistverkauften Elektroauto der Welt. So sind seither einige Milliarden elektrisch  gefahrene Kilometer zusammengekommen, die viele Millionen Tonnen CO2 eingespart haben.

Das Model S von Tesla zählt seit 2015 zum meistverkauften Elektroauto der Welt
Ins Licht der untergehenden Sonne getaucht … / © Redaktion FrontRowSociety.net
... das Model S von Tesla zählt seit 2015 zum meistverkauften Elektroauto der Welt
… das Model S von Tesla ist seit drei Jahren das meistverkaufte Elektroauto der Welt / © Redaktion FrontRowSociety.net

Das von Franz von Holzhausen entworfene Model S hat im Lauf der Jahre diverse Auszeichnungen eingefahren, wie etwa den Motor-Trend-Preis für das Auto des Jahres 2013. Tesla hat beim Model S das Fahrwerk und die Karosserie vollständig selbst entwickelt. Perfekt aufeinander abgestimmt, gleitet das Model S elegant über die Autobahn, aber auch enge Kurven können mit dem nötigen sportlichen Fahrgefühl durchquert werden.

Bei dem Schriftzug P100D aufgepasst liebe Porsche, Ferrari oder Lamborghini-Fahrer. Standardmäßig geht es von 0 auf 100 Stundenkilometer in gut 2,7 Sekunden, im Ludicrous Mode+ sogar in knapp 2,5 Sekunden
Bei dem Schriftzug P100D aufgepasst liebe Porsche-, Ferrari- oder Lamborghini-Fahrer. Standardmäßig geht es von 0 auf 100 Stundenkilometer in gut 2,7 Sekunden, im Ludicrous Mode+ sogar in knapp 2,5 Sekunden / © Redaktion FrontRowSociety.net

Der Spurt von 0 auf 100 Stundenkilometer liegt – unter einer Kraftfreigabe von knapp 1000 Nm – bei 2,7 Sekunden bzw. bei atemberaubenden 2,4 Sekunden im Ludicrous Mode+.

An diese Beschleunigungswerte kommt gerade einmal der bis zu 1,5 Millionen Euro teure Ferrari La Ferrari ran. In der gleichen Spurt-Liga spielen ebenfalls noch der gut 800.000 Euro Porsche 918 sowie der 1,2 Millionen Euro teure McLaren P1 mit.

Schon im April 2016 wurde das Model S im Rahmen einer Modellpflege optisch verändert. Die Frontblende erhielt ein ähnliches Design wie das des Tesla Model X und adaptive LED-Scheinwerfer
Schon im April 2016 wurde das Model S im Rahmen der Modellpflege optisch verändert. Die Frontblende erhielt ein ähnliches Design wie das Tesla Model X sowie adaptive LED-Scheinwerfer. Je nach Lichteinfall und Umgebungsfarben wirft das schwarze Kolorit andere Farbtöne zurück / © Redaktion FrontRowSociety.net
Bei den ersten Model S Reihen war vorne noch ein angedeuteter Kühlergrill zu sehen, beim Facelift ist dieser weggefallen und macht das Model S nun noch schnittiger
Bei den ersten Model S Reihen war im Frontbereich noch ein angedeuteter Kühlergrill zu sehen, beim Facelift ist dieser weggefallen und macht das Model S nun noch schnittiger / © Redaktion FrontRowSociety.net

Aber eines haben diese mit Verbrennungsmotor getriebenen Boliden gemeinsam, beim Spurt von Null auf Einhundert brüllen sie aus allen Endrohren; das Model S P100D hingegen spurtet – mit seinem 1 Gang Automatikgetriebe – geräuschlos dahin. Und die Emissionswerte liegen, ob CO, HC, NOX, HC + NOX oder Partikel, allesamt bei 0,0 g/km.

Sicherlich ein wirklich neues und einmaliges Gefühl für Porsche-, McLaren- oder Ferrari-Fahrer. Und gerade in den Alpen, wo Naturschutz groß geschrieben wird, fügt sich der Tesla nahtlos ein; hier werden Tesla-Fahrer – auch wenn sie zügig unterwegs sind – von Wanderern und Radfahrern freundlich gegrüßt.

Angekommen in der Olympiaregion Seefeld, in welcher 2019 wieder die Nordische Skiweltmeisterschaften stattfinden
Angekommen in der Olympiaregion Seefeld, in welcher 2019 wieder die Nordischen Skiweltmeisterschaften stattfinden / © Redaktion FrontRowSociety.net

Mit dem Model S per Autopilot durch die alpinen Kurven

Das neue Model S ist mit einem Autopilotsystem der neuesten Generation ausgestattet. Ein nach vorn gerichtetes Radar durchdringt – aufgrund seiner redundanten Wellenlänge – Schneefall, dichten Regen, Nebel sowie Staub.

Mit dem Tesla Model S P100D fühlt man sich auch in den Alpen wohl - ohne Geräuschemission und ohne die alpine Welt mit Schadstoffen zu belasten
Mit dem Tesla Model S P100D fühlt man sich auch in den Alpen wohl – ohne Geräuschemission und ohne die alpine Welt mit Schadstoffen zu belasten / © Redaktion FrontRowSociety.net

Die zwölf Ultraschall-Sensoren – für eine 360°-Rundumüberwachung der  Fahrzeugumgebung – verbessern gegenüber dem Vorgängermodell die Reichweite um fast 100 Prozent auf 250 Meter Entfernung.

Mit den zusätzlich acht Kameras sorgt das gesamte System so für sicheres autonomes Fahren mit stabiler Spurtreue.

Im Autopilotenmodus sichern bis zu 12 Sensoren und ...
Im Autopilotenmodus sichern bis zu 12 Sensoren … / © Redaktion FrontRowSociety.net
... ein sicheres Fortkommen; auch auf kurvenreichen Strecken
… ein sicheres und komfortables Fortkommen; auch auf kurvenreichen Strecken / © Redaktion FrontRowSociety.net

Im eingeschalteten Autopiloten-Modus hält das Model S Spur, wechselt auf Kommando per Blinkerantippen die Spur, erkennt automatisch die Geschwindigkeitsbeschränkung und reagiert fein justiert auf den Straßenverkehr. Ohne Eingriff des Fahrers passt sich das Model S an die Geschwindigkeit des fließenden Verkehrs an oder navigiert durch Autobahnkreuze und fährt eigenständig von der Autobahn ab.

In engen Kurven spielen die neuen adaptiven LED-Scheinwerfer des Model S – mit 14 dynamischen LED-Leuchten bestückt –  ihre Stärke aus. Die dreistufige Kurvenlichtfunktion sorgt selbst bei sehr kurvenreichen Strecken für eine optimale Beleuchtung.

Die Scheinwerfer des Tesla Model S sind mit 14 dynamischen LED-Leuchten bestückt sowie einer dreistufigen Kurvenlichtfunktion
Die Scheinwerfer des Tesla Model S sind mit 14 dynamischen LED-Leuchten bestückt….  / © Redaktion FrontRowSociety.net
Die Scheinwerfer des Tesla Model S sind mit 14 dynamischen LED-Leuchten bestückt sowie einer dreistufigen Kurvenlichtfunktion
… sowie einer dreistufigen Kurvenlichtfunktion / © Redaktion FrontRowSociety.net

Viele spielerische, aber auch sinnvolle Optionen machen das Fahren in dem Model S zu einem echten Vergnügen.

Welcher Geschäftsmann wehrt sich gegen den Zugriff auf seinen geschäftlichen Kalender, wenn das Model S unter aktueller Verkehrslage automatisch errechnet, wann die Fahrt zum Termin angetreten werden soll.

Herausgeber des Luxusmagazins FrontRowSociety ist vom Tesla Model S überzeugt
Herausgeber des Luxusmagazins FrontRowSociety – Andreas Conrad – ist vom Tesla Model S mehr als überzeugt / © Redaktion FrontRowSociety.net

Ein Hinweis auf’s SmartPhone informiert den Fahrer, der den Fahrtantritt per Klick bestätigt. Wie von Geisterhand öffnet das Model S selbständig die Garage oder fährt vom Parkplatz vor. Wenn der Fahrer einsteigt, ist das Model S auf die gewünschte Innenraumtemperatur gebracht worden, ob aufgewärmt oder gekühlt.

Angekommen am Ziel, steigt der Fahrer aus und das Model S sucht sich eigenständig – über die Parklückensuche – seinen Stellplatz und parkt ebenfalls autonom ein. 

Die Zukunft wird es nun zeigen, ob auch andere Automobilhersteller mit Tesla Schritt halten können. Denn auch schon ein selbständiges Anfahren der Ladestation ist bei Tesla erprobt.

Der Tesla Model S holt sich bei Verzögerung oder Bergabfahrt durch seine Bremsenergierückgewinnung - in der Fachsprache Rekuperation genannt - bis 60 kW zurück und lädt sich selbst auf
Der Tesla Model S holt sich bei Verzögerung oder Bergabfahrt durch seine Bremsenergierückgewinnung – in der Fachsprache Rekuperation genannt – bis 60 kW zurück und lädt sich selbst auf / © Redaktion FrontRowSociety.net

Tesla Super- und Destinationscharger

Weltweit können an über 1400 Tesla-Supercharger-Stationen alle Tesla-Modelle in zirka 30-40 Minuten aufgeladen werden; in Deutschland sind die Supercharger-Stationen entlang der Autobahn strategisch verteilt, so dass zitterfreies Fortkommen jederzeit gewährleistet ist.

Entlang den Autobahnen - auf den Autohöfen - ist das große Tesla Ladenetz verteilt. Kein Anstehen, ein Ladeplatz ist immer frei
Entlang den Autobahnen – auf den Autohöfen – ist das große Tesla Ladenetz verteilt. Kein Anstehen, ein Ladeplatz ist immer frei / © Redaktion FrontRowSociety.net

Darüber hinaus komplettieren unzählige Destinationscharger in Parkhäusern, Hotels oder am Rande von großen Einkaufscentern das Ladenetzwerk, deren Anzahl beständig von Woche zu Woche wächst.

Die im Tesla verbauten Lithium-Ionen-Akkus werden über einen Anschluss, der im linken, seitlichen Rücklicht verborgen ist, aufgeladen. Bei Bedarf kann die Ladeleistung eingestellt werden, sie reicht von max. 2500 W bis hin zu 145 kW Gleichstrom, die an Tesla- Superchargern anliegen.

Auch in Österreich, wie hier in Lermoos, sind viele Tesla Supercharger zu finden
Auch in Österreich, wie hier in Lermoos, sind viele Tesla Supercharger zu finden / © Redaktion FrontRowSociety.net

An der hausüblichen Steckdose, bei welcher die Dauerleistung auf 2500 W bei 230 V und 11 A begrenzt ist, dauert das Laden bei komplett leeren Lithium-Ionen-Akkus aber schon mal bis zu 20 Stunden an.

Wer in seiner Garage über einer roten Drehstrom-Anschluss mit 16 Amper verfügt, kann die Ladezeit auf respektable 8 Stunden reduzieren. Jedoch sind bei allen Tesla-Fahrern Supercharger – mit deutlich unter einer Stunde Ladezeit – die erste Wahl; Tesla arbeitet aber nach eigenen Angaben an Megachargern, welche das Aufladen der Traktionsbatterie in bis zu 10 Minuten möglich machen sollen.

In der Zukunft soll man an Megachargern seinen Tesla in bis zu 10 Minuten auftanken können, dann ist es zweitrangig, ob ein Fahrzeug 400, 500 oder gar 600 km Reichweite hat
In der Zukunft soll man an Megachargern seinen Tesla in bis zu 10 Minuten auftanken können, dann ist es zweitrangig, ob ein Fahrzeug 400, 500 oder gar 600 km Reichweite hat / © Redaktion FrontRowSociety.net

Der Innenraum des Tesla Model S

Über den automatisch schlüssellosen Zugang verschafft sich der Fahrer Zutritt zum Model S, begrüßt wird er von einer LED-Ambientebeleuchtung, die den Innenraum ins rechte Licht setzt. Neben elektrisch einstellbaren Ledersitzen mit Memoryfunktion, steht nun auch Ahorn- oder dunkles Eschenholz für die Detailverkleidung im Innenraum zur Verfügung.

Da hat wieder einer mitgedacht; flexible Flaschenhalterungen, die nicht nur Rundes aufnehmen können. Den Beweis tritt hier die eckige Flasche vom Luxuswasser Minus 181 an
Da hat wieder einer mitgedacht; flexible Flaschenhalterungen, die nicht nur Rundes aufnehmen können. Den Beweis tritt hier die eckige Flasche vom Luxuswasser Minus 181 an / © Redaktion FrontRowSociety.net

Blickfang im Innenraum ist das für die Bedienung des Fahrzeugs bekannte und in der Mittelkonsole eingebaute 17-Zoll-Touchscreen-Display.

Für Tesla typisch - das 17 Zoll große Touch-Display, über welches nahezu alle Funktionen gesteuert werden. Auch bei der Navigation - mit Verkehrsmessung in Echtzeit - spielt Tesla ganz vorne mit
Für Tesla typisch – das 17 Zoll große Touch-Display, über welches nahezu alle Funktionen gesteuert werden. Auch bei der Navigation – mit Verkehrsmessung in Echtzeit – spielt Tesla ganz vorne mit / © Redaktion FrontRowSociety.net

Von dieser Schaltzentrale aus, kann das gesamte Fahrzeug gesteuert werden. Ein drahtloser Internetzugang sorgt für ständige Aktualisierung. So steht dem Tesla-Piloten die Routennavigation mit Verkehrsmessung in Echtzeit zur Verfügung.

Er erkennt so die aktuelle Verkehrssituation auf allen Straßen – unabhängig ob auf der Autobahn, der Landstraße oder in der Stadt – und kann seine Route dementsprechend wählen. Und ein Premium-Soundsystem mit elf Lautsprechern und 8-Zoll-Subwoofern sorgt, gemeinsam mit dem Internetradio und Spotify, für ein cinemates Sounderlebnis.

Das integrierte HEPA-Luftfiltersystem, das mindestens 99,9 Prozent der Abgaspartikel sowie Allergene, Bakterien und Verunreinigungen vom Fahrer fernhalten soll, wird bei der frischen und guten Bergluft nicht benötigt
Das integrierte HEPA-Luftfiltersystem, das mindestens 99,9 Prozent der Abgaspartikel sowie Allergene, Bakterien und Verunreinigungen von den Insassen fernhalten soll, wird bei der frischen und guten Bergluft nicht benötigt / © Redaktion FrontRowSociety.net

Das Antriebskonzept des Model S lässt einen großzügigen Innenraum zu, der bis hin zum Kofferraum reicht – die Rücksitze sind herunterklappbar und vergrößern so den Stauraum auf knapp 1700 Liter. Darüber hinaus steht neben dem Kofferraum noch ein weiterer Stauraum, vorne – der Frunk (front trunk) – mit zusätzlichen 150 Litern zur Verfügung.

Mit umgelegten Fond-Sitzen bietet das Model S knapp 1700 Liter Stauraum
Mit umgelegten Fond-Sitzen bietet das Model S knapp 1700 Liter Stauraum / © Redaktion FrontRowSociety.net

Sicherlich gibt es kein zweites Serienfahrzeug, welches einen Spurt von 0 auf 100 in unter 3 Sekunden hinlegt, luxuriös ausgestattet ist, autonom fahren kann, den Fahrer komfortabel chauffiert und noch einen gigantischen Stauraum aufweist.

Wir verabschieden uns mit einem stylischen Foto vom Tesla Model S P100D und wünschen allzeit eine sichere und gute Fahrt.

Am Abend haben wir das Model S P100D noch einmal in Szene gesetzt
Am Abend haben wir das Model S P100D noch einmal in Szene gesetzt / © Redaktion FrontRowSociety.net

Tesla kann auch SUV: Mit dem Tesla Model X sind umweltbewusste SUV-Fans bestens beraten.

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