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Es gibt mehr als 160 Resorts auf den Malediven. Alle locken mit den gleichen Superlativen, auch das „W Maldives“. Vieles ist austauschbar, wenig ist ein Unikat. Doch genau die Einzigartigkeit macht den Unterschied oder setzt den Impuls für die Buchung eines bestimmten Resorts. Dabei geht es nicht nur um die Unterkünfte oder die Kulinarik, es geht vielmehr um Erlebnisse, die in ihrer Unverwechselbarkeit überzeugen müssen.

Einzigartige Erlebnisse machen einen Urlaub perfekt / © Redaktion FrontRowSociety.net

Ein unschlagbares Argument, weshalb man sich für das „W Maldives“ entscheiden sollte, ist das Schnorcheln am prämierten Hausriff. Im Gegensatz zum weltweiten Korallensterben ist hier die Unterwasserwelt noch in Ordnung. Zumindest hat es den Anschein auf den ersten Blick des Laien.

Ankunft mit dem Seaplane im „W Maldives“, bereit für die Unterwasserwelt? / © Redaktion FrontRowSociety.net

Das prämierte House Reef des „W Maldives“

Es geht los, das geführte Schnorcheln am House Reef des „W Maldives“. Der Guide und ich packen unsere Ausrüstung zusammen, und ein paar Minuten später sind wir in einer anderen Welt. Da bin ich bereits weltweit in so vielen Resorts gewesen und muss erst 53 Jahre alt werden, um endlich einmal an einem Korallenriff zu schnorcheln. Verflixt, warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht? Noch einmal verflixt: Natürlich habe ich weder mein Smartphone noch die GoPro dabei, damit ich den Rest der Welt an meinem Erlebnis teilhaben lassen kann. Doch manchmal ist das so im Leben; einige Momente hat man nur für sich allein.

Kurz noch kontrollieren, ob die Ausrüstung sitzt und dann geht es schon los / © Redaktion FrontRowSociety.net

Das Hausriff des „W Maldives“ gehört zu den zehn besten der Malediven. Erst vor kurzem wurde es von unserem Mediengefährten, dem Lifestyle-Magazin „Travel & Leisure South Asia“, ausgezeichnet. Und das zu Recht! Die Artenvielfalt unter Wasser ist so beeindruckend, dass man eigentlich gar nicht mehr auftauchen möchte. Unter der azurblauen Oberfläche schlummert ein grüner Garten Eden, dessen bizarre Schönheit sprachlos macht. Im wirbelnden Reigen der Anemonen tanzen Clownfische, während die Seegurken am Boden festgewachsen scheinen. Manche von ihnen hängen an kunstvollen Korallenfächern, um die eine erstaunliche Population an Zebra- und Trompetenfischen schwirrt.

Eintauchen und staunen über den Garten Eden unter Wasser
Eintauchen und staunen über den Garten Eden unter Wasser / © Foto: Voyagefox

Die schillernde Unterwasserwelt scheint keine Notiz von mir zu nehmen. Warum auch? Schließlich bin ich nicht die Einzige mit Flossen! Immer weiter geht es zur Kante des Riffs. Noch einmal nimmt der Reichtum an Leben zu. Es ist zum Nichtsattsehen hier unten. Neben mir taucht ein Hai auf, dann sogar ein zweiter. Gottseidank sind beide auf der Überholspur! Plötzlich reckt eine Muräne ihren Kopf aus einer Höhle; so friedlich ist es in Poseidons Reich dann doch nicht. Ich mache mir zu viele Gedanken, denn, zur Versöhnung schwimmt zuerst eine Wasserschildkröte ein Stück mit mir, und als i-Tüpfelchen schwebt majestätisch ein Rochen an mir vorüber. Aber fürs Erste geht es zurück in den sicheren Hafen, an den puderweißen Sandstrand.

Bob, die Schildkröte des Hausriff, kommt zur Begrüßung
Bob, die Schildkröte des Hausriff, kommt zur Begrüßung / © Foto: Voyagefox

Auf jeden Fall ist das Schnorcheln am Hausriff des „W Maldives“ ein unikates Erlebnis, welches das Resort auszeichnet. Die Ausrüstung (Maske, Schnorchel, Flossen, Schwimmweste) steht jedem Gast zur Verfügung. Sodann wird eine Snorkeling Excursion alltäglich zum persönlichen Programm. Eindrücke sammeln, die immer im Gedächtnis bleiben.

Auch über Wasser hat das House Reef seinen Reiz / © Redaktion FrontRowSociety.net

W Maldives – das Resort

Groß ist sie nicht, die Insel im Nord Ari Atoll, auf der das Resort „W Maldives“ erbaut wurde. Von ausgedehnten morgendlichen Spaziergängen kann man nur träumen, denn eine Runde um die Insel dauert circa 15 Minuten. Dafür wartet getreu jeden Morgen George auf die Frühaufsteher. Bei den üppigen Fischbeständen ist es kein Wunder, dass sich der Reiher hier heimisch fühlt.
 
In ein paar Minuten ist das kleine Eiland umrundet … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… und George ist stets ein treuer Begleiter / © Redaktion FrontRowSociety.net

Einerlei, ob man eine Overwater-Villa oder eine Strandvilla gebucht hat, das süße Nichtstun steht im „W Maldives“ ganz oben auf der Urlaubs-To-Do-Liste. Einfach mal den Tag auf sich zukommen lassen, ohne konkrete Pläne zu haben – das klingt nach Auszeit! Auch den lauten Strandtourismus wird man hier nicht finden. Jeder Gast bleibt gern für sich in seinem Rückzugsort auf Zeit. Die Stille wird allenfalls durch die Rufe der putzigen Seehühner unterbrochen. Allerdings passen die auszuleihenden Jetskis und der DJ am Pool so gar nicht ins Bild.

Rückzug in der Overwater-Villa … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… oder doch einmal schauen, was am Pool des Resorts los ist / © Redaktion FrontRowSociety.net
Die einzige Entscheidung, die getroffen werden muss, ist die Wahl des Restaurants zum Dinner. Während es morgens und mittags ganz leger in den Restaurants „Kitchen“, „Wet“ und „Kadu“ zugeht, öffnen sich am Abend die Türen der gastronomischen Outlets „Fish“ und „Fire“. Also Fisch oder Fleisch ist dann die Frage. Beides ist ein Erlebnis, wenn die Nacht über die Insel hereinbricht und eine sanfte Brise über die Haut streicht. Dann steht der kulinarische Genuss im Fokus, in einem Ambiente, das von einer romantischen Stimmung getragen wird.
 
Einfach einmal im Schatten Platz nehmen und sich vom Nichtstun treiben lassen / © Redaktion FrontRowSociety.net
Von morgens bis abends ist das Restaurant „Kitchen“ der Anlaufpunkt für den Genuss in einem legerem Ambiente / © Redaktion FrontRowSociety.net
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Burger, Pasta und Fischgerichte warten auf hungrige Gäste und wer sein Frühstück einmal etwas anders zu sich nehmen möchte, ordert einen Tag vorher ein Floating Breakfast in die Villa / © Redaktion FrontRowSociety.net
Und wenn es mal zu heiß ist: unter Palmen und mit den Füßen im Wasser lässt es sich dann doch aushalten
Und wenn es mal zu heiß ist: unter Palmen und mit den Füßen im Wasser lässt es sich dann doch aushalten / © Redaktion FrontRowSociety.net
Am Abend öffnet die Sunsst-Bar „Sip“ ihre Türen und anschließend geht es zum Open Air Dinner ins „Fish“ / © Redaktion FrontRowSociety.net
Hier stehen frische Meeresfrüchte und Gerichte aus lokalen Fischsorten auf der Speisekarte
Hier stehen frische Meeresfrüchte und Gerichte aus lokalen Fischsorten auf der Speisekarte / © Redaktion FrontRowSociety.net

Gute Aussichten für die Zukunft des „W Maldives“

Auf dem kleinen Eiland Fedsu wurde das gerade einmal 77 Villen umfassende Resort 2006 etabliert. Damals gehörte es noch zu Starwood Hotels & Resorts Worldwide. Seit 2013 ist das Resort Teil der Marriott-Familie. Aus guten Gründen steht ab April 2024 ein umfassendes Renovierungsprojekt an. Dann soll das Resort an zeitgemäße Maßstäbe angepasst und zukunftsfähig gemacht werden. Pünktlich zum Start der Hauptsaison im November 2024 will sich das „W Maldives“ in einem neuen Gewand präsentieren.

Wenn abends die Sonne über Fedsu-Island im Meer versinkt … / © Redaktion FrontRowSociety.net
… wird der Stand zum Treffpunkt, um dieses Spektakel für daheim festzuhalten / © Redaktion FrontRowSociety.net

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