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Ohne den Akku zwischendurch zu laden, steht die HUAWEI Watch GT 2 dem Nutzer zirka zwei Wochen zur Seite. Das ist auf dem hart umkämpften Smartwatch-Markt eine echte Revolution. Vergleichbare bzw. deutlich exklusivere Smartwatches machen bereits nach 2 bis 3 Tagen schlapp.

Bis zu 2 Wochen Laufzeit, ohne eine Zwischenladung - sehr rekordverdächtig
HUAWEI GT 2: bis zu 2 Wochen Laufzeit ohne eine Zwischenladung – sehr rekordverdächtig / © Redaktion FrontRowSociety.net

Um diese enorme ‘Laufleistung’ zu erbringen, hat HUAWEI eigens einen neuen Prozessor namens Kirin A1 entwickelt, der leistungsstark, aber auch recht energiesparend agiert. Der chinesische Hersteller bewegt sich mit der GT 2 im Premiumsegment und das zu einem fairen Preis. Denn die aus Saphirglas bestehende Bildschirmabdeckung sowie das titanlegierte Gehäuse weisen eine sehr exklusive Verarbeitung auf. Für diese edlen Materialien lassen sich andere Uhrenhersteller einen dreistelligen Aufpreis zahlen. Gemeinsam mit den auf der Unterseite der Smartwatch befindlichen Sensoren zur Puls- und SpO2-Messung genügt jene Smartwatch gehobenen Ansprüchen. 

Mit einem Gehäuseausmaß von knapp 47 Millimetern und einem Gewicht von nur mit 51 Gramm ist die Smartwatch leicht und somit angenehm am Handgelenk zu tragen. Welches modische Armband man nutzen möchte – ob Naturkautschuk oder echtes Leder – kann beim Kauf entschieden werden. Auch bietet sich an, gleich ein Ersatzarmband mitnehmen. Unser Tipp: Ein braunes Lederarmband macht die GT 2 zum eleganten Accessoire.

Mit einem braunen Lederarmband wirkt die Huawei Swatch GT 2 recht schick
Mit einem braunen Lederarmband wirkt die HUAWEI Watch GT 2 echt schick / © Redaktion FrontRowSociety.net

In wenigen Augenblicken ist der Austausch des Armbands erfolgt. Dem verbauten SpO2-Sensor, der kontinuierlich die Sauerstoffsättigung des Blutes misst, ist es einerlei, welches Armband der Nutzer trägt. Der Sensor misst zuverlässig, auch die ganze Nacht hindurch.

Im Gegensatz zu anderen Smartwatches wurden direkt zwei Lautsprecher integriert, so dass der Klang recht harmonisch ist. Darüber hinaus ist die Messung des aktuellen Stresslevels für Nutzer interessant. Dafür mussten bei der Einrichtung der GT 2 einige Fragen beantwortet werden. Die HUAWEI Watch bietet ebenfalls eine Atemübung an, mit welcher der Herzschlag gesenkt und somit besser entspannt werden kann.

Viel Freude bringt das AMOLED-Display. Es ist hochauflösend und begeistert bei jedem Blick. Es misst 1,39 Zoll und hat eine Auflösung von 454 x 454 Pixeln. Das macht eine Pixeldichte von 326 Pixeln pro Zoll. Die Steuerung der Smartwatch erfolgt über Touch und zusätzlich über zwei teil-programmierbare Buttons.

Per Qi-Standard wird die HUAWEI GT 2 geladen. Das geht recht zügig, sobald die Uhr mit der Unterseite auf ein beliebiges Qi-standardisiertes Lademodul gelegt wird. Mit einem separatem Lademodul und einen USB-C-Kabel – auch ohne Netzteil – kann die GT 2 ebenfalls geladen werden. Wie schon dargestellt, powert die HUAWEI GT 2 bis zu 14 Tagen ohne Nachladen. Sollte sie jedoch voll gefordert werden, z.B. mit der Herzfrequenzmessung in Echtzeit, muss sie nach 3-4 Tagen geladen werden.

Die Huawei Swatch GT 2 hat gegenüber der Apple Swatch einen deutlichen Vorteil. Sie kann auf allen ladefähigen Stationen - mit Qi-Standard - mit frischer Energie versorgt werden
Die HUAWEI Watch GT 2 hat gegenüber der Apple Watch einen deutlichen Vorteil. Sie kann auf allen ladefähigen Stationen in Qi-Standard mit frischer Energie versorgt werden / © Redaktion FrontRowSociety.net

Die HUAWEI Health-App stellt ein geschlossenes System dar. Über Umwege kann man jedoch per Google Fit sowie Apple Health einige Übersichtsdaten aus der HUAWEI App in Drittsysteme weiterleiten. Das Teilen von Trainingseinheiten zu Komoot und Co. geht leider nicht. Dennoch ist HUAWEI GT 2 mit diesem kleinen Manko eine echte Empfehlung. 

Dieses ist ein redaktionell erstellter Artikel, der durch externe Unterstützung möglich gemacht wurde. Die Unterstützung hat jedoch keinen Einfluss auf den hier abgebildeten Inhalt. Es gilt der Redaktionskodex.

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Andreas Conrad ist Herausgeber/Medieninhaber des Magazins FrontRowSociety