Fahrradfahrer sollten grundsätzlich nur auf’s Bike steigen, wenn sie einen Helm tragen. Der Kopf ist das Körperteil, welches bei einem Unfall den größten Schaden nehmen kann. Betroffene leiden unter Umständen ein Leben lang unter den Folgen einer markanten Kopfverletzungen.
Die schwedische Firma Hövding hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kopf eines Radfahrers besonders zu schützen. Ihr entwickelter Fahrradhelm ist im Prinzip gar kein Fahrradhelm im herkömmlichen Sinn. Es ist vielmehr ein Kopf-Airbag. Aufgrund dieser Innovation gibt es nun für Helmmuffel keine Ausrede mehr, denn ‚die Frisur sitzt‘ noch optimal nach einer ausgiebigen Radtour.
Untersuchungen haben ergeben, dass die Airbag-Technologie einen deutlich höheren Schutz bietet, als klassische Fahrradhelme. Während der Fahrt misst ein Sensor des Airbag-Helms Hövding 3 permanent (zirka 200 mal pro Sekunde) die Bewegung der Kopfregion und kann so im Falle eines Unfalls innerhalb von nur 0,1 Sekunden auslösen. Der Nacken wird effektiv fixiert und der Kopf vor dem Aufprall geschützt. Im Gegensatz zu einem Airbag im Fahrzeug wird der Innendruck des Hövding 3 Kopfairbags für einige Sekunden gehalten. Damit ist gewährleistet, dass bei Überschlägen oder in sonstigen Unfallsituationen mehrere Aufpralle hintereinander abgefedert werden können. Kommt der Körper des verunfallten Bikers zum Stillstand, leert sich der zuvor über einen Kaltgasgenerator mit Heliumgas gefüllte Kopfairbag. Zudem können über die integrierte Bluetooth-Technik beim Auslösen des Airbags sofort die hinterlegten Kontakte benachrichtigt werden.
Selbstverständlich ist die Größe des Kopf-Airbags passgenau verstellbar. Dieses geschieht über das im Kragen des Hövding 3 verbaute BOA® Fit System. So sitzt der Kopf-Airbag sicher und fest. Im Fall der Fälle wird er dann seine Arbeit zum Schutz seines Trägers verrichten.
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