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Sie ist mehr als eine Massage: Die Lomi Lomi war lange Zeit eine Heilpraktik der hawaiianischen Schamenen. Heute entspannt sie Wellnessaffine auf der ganzen Welt – auch im Falkensteiner Hotel & Spa Jesolo. 

Es ist ein beinahe spirituelles Erlebnis: die Lomi Lomi Massage. Sie soll nicht nur den Körper, sondern auch den Geist entspannen. Ein Ziel also, das sich viele Menschen setzen, die sich eine wohlverdiente Auszeit gönnen. Auch die Reisende, die es nach Italien ins Falkensteiner Hotel & Spa Jesolo verschlägt. Sie haben das Glück, dort die besagte hawaiianische Massagetradition kennenlernen zu können.

Lomi Lomi im Falkensteiner Hotel & Spa Jesolo: Massage mit anschließendem Spaziergang am Meer.
Lomi Lomi im Falkensteiner in Jesolo: Massage – mit anschließendem Spaziergang am Meer / © FrontRowSociety.net, Foto: Christina Horn

Lomi Lomi … was?

Beim Betreten des Spa-Bereichs wird man sofort von einem angenehmen, exotischen Duft umhüllt. Er ist bereits ein kleiner Vorgeschmack auf die bevorstehende Behandlung. Als ich den kleinen, hellen Raum betrete, empfangen mich die Klänge hawaiianischer Musik, darunter das berühmte Cover von „Somewhere Over the Rainbow“ des berühmten, mittlerweile verstorbenen Künstlers Israel Kamakawiwo’ole. Sofort habe ich das Gefühl, von Jesolo in eine andere Welt, jenseits Europas, gestolpert zu sein. Dabei stellt sich der Unwissenden in mir zugleich die Frage: Was ist das eigentlich, eine „Lomi Lomi“?

Im Falkensteiner in Jesolo findet man im großen Spa-Bereich neben den Massageräumen auch Saunen und einen großen In- und Outdoor-Pool vor. Hier wird unter anderem die Lomi Lomi Massage angeboten.
Im Falkensteiner in Jesolo findet man im großen Spa-Bereich neben den Massageräumen auch Saunen und einen großen In- und Outdoor-Pool vor / © FrontRowSociety.net, Foto: Christina Horn
 

Entwickelt wurde die traditionelle Massageform Lomi Lomi auf dem pazifischen Inselstaat Hawaii. Sie ist Inbegriff der insularen Tradition und wurde ursprünglich von den Kahunas, den schamanischen Heilenden der Insel, als heilige Heilkunst praktiziert. Der Begriff „Lomi“ stammt aus der polynesischen Landessprache und bedeutet so viel wie „reiben, kneten, drücken“. Die Verdoppelung des Begriffs deutet dabei auf die Intensität hinter der Behandlung hin – Lomi Lomi heißt demnach so viel wie „starkes Kneten“. Die ursprüngliche, traditionelle Massage wird übrigens eigentlich Lomi Lomi Nui („nui“ für „groß“) genannt. Sie war als therapeutische Körperarbeit Teil der Heiltradition der hawaiianischen Schamanen. Da jeder Kahuna während seiner Tätigkeit einen eigenen Stil entwickelte, gab es auf Hawaii selbst allerdings nie einen festgelegten Gesamtstil für die Lomi Lomi Nui.

Das Falkensteiner Jesolo hat nicht nur einen direkten Strandzugang, sondern auch herrlich warme Becken, in denen Gäste auch in der kalten Jahreszeit baden können
Das Falkensteiner Jesolo hat nicht nur einen direkten Strandzugang, sondern auch herrlich warme Becken, in denen Gäste auch in der kalten Jahreszeit baden können / © FrontRowSociety.net, Foto: Christina Horn

Die Tradition wurde über die Jahre hinweg weiterentwickelt und ist uns heute vor allem unter dem verkürzten Begriff Lomi Lomi bekannt. In ihrer westlichen Interpretation ist sie allerdings mehr Wellnessmassage als Therapie. Dennoch bleibt das zentrale Ziel gleich: körperliche, emotionale und spirituelle Blockaden zu lösen. Körper und Geist sollen hierbei in Balance gebracht werden.

Falkensteiner Resort Jesolo: Neben dem Pool laden gemütliche Liegen zum Entspannen
Neben dem Pool laden gemütliche Liegen zum Entspannen / © FrontRowSociety.net, Foto: Christina Horn

Lomi Lomi: Hawaii in Italien

Bevor die Massage beginnt, überreicht die Masseurin mir eine kleine Muschel, die ich behutsam in die Hand nehme. Sie dient als Symbol für persönliche Wünsche und Intentionen, die ich vor und während der Massage im Geiste auf diese projizieren soll. Das macht die Lomi Lomi schon vor dem Betreten des Massageraums zu einem Ritual. Sie soll mich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch berühren.

Sie ist mehr als eine Massage: Die Lomi Lomi war lange Zeit eine Heilpraktik der hawaiianischen Schamenen. Heute entspannt sie Wellnessaffine auf der ganzen Welt – auch im Falkensteiner Hotel & Spa Jesolo.
Das Zusammenspiel aus Musik, Duft, und den sanften Berührungen der Lomi Lomi Massage sorgt für ein tiefes Gefühl von Wohlbefinden / © FrontRowSociety.net, Foto: Christina Horn

Während der Massage selbst gleiten die Hände des Therapeuten sanft und fließend über den Körper. Die Bewegungen sind weich und rhythmisch, als würden sanfte Wellen über meine Haut rollen. Der Einsatz von warmem Öl gewährt ein entspanntes Gefühl der Geborgenheit, beinahe ist es so, als kenne mich die Masseurin schon seit Jahren. Sie spürt sich in meine Muskulatur ein, die Massage scheint dabei keinem bestimmten Muster zu folgen. Mehr Intuition als Instruktion. Dennoch scheint jeder Griff und jede Bewegung zielgerichtet. Zuletzt fühle ich mich rundum gelöst, als hätte man eine Blockade gelöst, sodass sich die Energie in mir wieder ungestört ihren Weg bahnen kann.

Zurück zum Ich

Als die Stunde Lomi Lomi zu Ende ist, lässt mich die Masseurin noch einige Minuten in Ruhe im Raum zurück, damit ich das Erlebte ausklingen lassen kann. Ich liege entspannt da, im Hintergrund rieselt noch die Musik vor sich hin. Meinen Wunsch habe ich mittlerweile, zugegebenermaßen, vergessen. Doch das scheint keine Rolle zu spielen. Vielmehr fühle ich mich nach der Lomi Lomi wieder mehr wie ich selbst.

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