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Wenn einem der Schnee keine Wahl lässt und sich wie ein weißer Chiffon-Vorhang vor die Berge schiebt, dann kann es keinen schöneren Ort geben, um Geschichten aus einer anderen Zeit zu lauschen und das mit altem Luxus prall gefüllte Grandhotel auf sich wirken zu lassen. Zu Besuch im Waldhaus Sils im Oberengadin.

Burgartiges Grandhotel in den Engadiner Hochalpen. Das Gründerpaar Amalie Giger-Nigg und Josef Nigg wählte den Standort unter drei möglichen Optionen mit Bedacht und Weitsicht. Eine einjährige Messung hat ergeben, dass der Fels, auf dem das Waldhaus seit 1908 steht, über die meisten Sonnenstunden verfügt / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Burgartiges Grandhotel in den Engadiner Hochalpen. Das Gründerpaar Amalie Giger-Nigg und Josef Nigg wählte den Standort unter drei möglichen Optionen mit Bedacht und Weitsicht. Eine einjährige Messung hat ergeben, dass der Fels, auf dem das Waldhaus seit 1908 steht, über die meisten Sonnenstunden verfügt / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Sils-Maria im Oberengadin in der Schweiz wird gerne als der ruhige Gegenpol zum mondänen St. Moritz bezeichnet. Sils-Maria steht für Entschleunigung und Gelassenheit auf rund 1.800 Metern Höhe. Seit 1908 gehört das Waldhaus ein und derselben Familie. A Family Affair since 1908 lautet der Leitspruch des Hauses und ist nicht nur eine hübsche Unterzeile im Logo. Er wird durchaus gelebt. Im Waldhaus gibt es kein Check-in, im Waldhaus gibt es einen Händedruck. Jeder Gast wird von einem Mitglied der Familie Dietrich persönlich begrüßt und auch verabschiedet.

Meterhoher Neuschnee vor dem Waldhaus in Sils wird schon früh morgens weggeräumt. Das Licht in der Lobby leuchtet warm und einladend. Schön zu wissen, dass man sich gleich in einen der Samtsessel im Salon-Bleu fallen lassen kann / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Vor dem Waldhaus in Sils wird meterhoher Neuschnee weggeräumt. Das Licht in der Lobby leuchtet warm und einladend. Schön zu wissen, dass man sich gleich in einen der Samtsessel im Salon-Bleu fallen lassen kann / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Karusselfahrt auf einer der schönsten Bahnstrecken

Die eigene Anreise zum Waldhaus Sils lässt sich auch heute noch maximal historisch-atmosphärisch aufladen. Dafür braucht es nur die Rhätische Bahn. Seit 1903 existiert die Albula-Linie, eine der spektakulärsten Bahnstrecken weltweit und UNESCO-Weltkulturerbe. Sie führt im Kanton Graubünden ab Chur auf über 60 Kilometer Länge bis nach St. Moritz. Die Bahnstrecke ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und eine wunderschöne Karusselfahrt. Eisenbahn-Liebhaber können bei der Rhätischen Bahn sogar ein Billet für die Fahrt im Führerstand buchen.

Stimmungsvolle Anfahrt mit der Rhätischen Bahn durch den Schnee / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Stimmungsvolle Anfahrt mit der Rhätischen Bahn durch den Schnee / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Viadukte aus Stein reihen sich aneinander. Unterwegs überqueren die Züge der Rhätischen Bahn mehr als 140 Brücken und fahren durch 42 Tunnel. Auch deshalb ist die Albula-Bahn eine der beeindruckendsten Schmalspurbahnen der Welt. Der Zug überwindet 700 Höhenmeter mittels Kehr- und Spiraltunneln. Mehrmals überquert die Albula-Linie dabei sich selbst. Viermal wechselt der Zug die Bergseite. Im Bahnhof St. Moritz angekommen erreicht man das Waldhaus mit dem Shuttle-Service des Hotels. Automobile waren in Graubünden bis 1925 verboten. Die Pferdekutsche war das Transportmittel ohne Wahl. Denn die Kutscher hatten eine starke Lobby und konnten die eigene Verdrängung durch den Fortschritt für geraume Zeit verhindern. So kam es, dass sich die Gäste im Waldhaus bei ihrer Ankunft noch lange im wahrsten Sinne des Wortes “gerädert” fühlten. Ein Zustand, der sich allerdings schon nach kurzer Zeit in diesem Ort wieder verflüchtigte.

Wen die Füße noch tragen und wer den Charme der alten Zeiten zu schätzen weiß, sollte stets über das Treppenhaus zu seinem Zimmer gehen. Gleichzeitig ein gutes Höhentraining für Gäste aus dem Flachland / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Wen die Füße noch tragen und wer den Charme der alten Zeiten zu schätzen weiß, sollte stets über das Treppenhaus zu seinem Zimmer gehen. Gleichzeitig ein gutes Höhentraining für Gäste aus dem Flachland / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Die Bibliothek: Wer mag wohl an diesen Tischen schon gelesen oder geschrieben haben? Elke Heidenreich kam in diesem Raum der Gedanke: Wie groß ist die Welt und wie still ist es hier“. Überhaupt das Thema Stille. Martin Mosebach schreibt „Das Weltende könnte stattfinden, und man würde davon im Walhaus erst eine Woche später erfahren, durch eine unaufgeregte Information des Portiers“ / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Die Bibliothek: Wer mag wohl an diesen Tischen schon gelesen oder geschrieben haben? Elke Heidenreich kam in diesem Raum der Gedanke: Wie groß ist die Welt und wie still ist es hier“. Überhaupt das Thema Stille. Martin Mosebach schreibt „Das Weltende könnte stattfinden, und man würde davon im Walhaus erst eine Woche später erfahren, durch eine unaufgeregte Information des Portiers“ / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Waldhaus Sils – ein Denkort

Das Waldhaus Sils ist ein nostalgischer Ort und steckt voller Geschichten seiner illustren Gäste. Oft blieben sie lange und kehrten regelmäßig wieder. Aufenthalte von ein oder gar zwei Monaten in der Sommerfrische waren üblich. Marc Chagall weilte fünfmal im Waldhaus Sils, Hermann Hesse traf sich hier mit seinem Verleger Samuel Fischer, Gerhard Richter war oft zu Gast und hinterließ zwei kleine Bilder, Friedrich Dürenmatt schrieb ins Gästebuch und von Thomas Mann erzählt man, dass er viel zu mäkeln hatte. Viele Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, der Literatur und Kunst ließen sich noch hinzufügen. Einer der nie hier war, aber durch seine Aufenthalte das beschauliche Sils Maria zum Denk-Ort machte, war Friedrich Nietzsche.

Das Nietzsche-Haus liegt in der Ortsmitte von Sils / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Das Nietzsche-Haus liegt in der Ortsmitte von Sils / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Am Nachmittag setzt für kurze Zeit der Schneefall aus: Vom Waldhaus Sils zum Nietzsche Haus sind es nur wenige Minuten zu Fuß hinunter in den Ort. 6.000 Fuß über Bayreuth soll Nietzsche mal gesagt haben. Die Distanz zu Wagner war ihm wichtig.

Friedrich Nietzsche, der dichtende Philosoph, starb einige Jahre vor dem Bau des Waldhauses. Sieben Sommer der 1880er Jahre verbrachte er in einem bescheidenen Haus, das heute seinen Namen trägt. Hier hatte er seine produktivsten Phasen. Auf langen Spaziergängen erwanderte er sich seine Gedanken. Sils war für ihn der Denk-Ort, der ihn inspirierte und den Kopfschmerz milderte. Viele Intellektuelle folgten ihm Jahre später ins Oberengadin und konnten ab 1908 das Waldhaus Sils als Feriendomizil wählen.

Maria Dietrich im hauseigenen Museum. Sie wurde 1953 sogar im Waldhaus geboren. Später wurde das Geburtszimmer ihr Arbeitszimmer. Augenzwinkernd meint sie dazu "Ich habe es im Leben nicht sehr weit gebracht" / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Maria Dietrich im hauseigenen Museum. Sie wurde 1953 sogar im Waldhaus geboren. Später wurde das Geburtszimmer ihr Arbeitszimmer. Augenzwinkernd meint sie dazu “Ich habe es im Leben nicht sehr weit gebracht” / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Es schneit schon wieder. Besser zurück ins Waldhaus und zu seinen Geschichten. Wir treffen uns mit Maria Dietrich. Sie steht für die vierte Generation im Waldhaus Sils. Sie erzählt von dem Mut ihrer Urgroßeltern, die beide schon sechzig Jahre alt waren, als sie alle Ersparnisse in das gigantische Projekt eines Grandhotels steckten. Das Waldhaus wurde 1908 ursprünglich nur für den Sommer und für Gäste aus aller Welt gebaut. Sie erzählt von ihrem Großvater, der wie man heute sagen würde, Marketinggespür bewies. Oskar Kienberger hatte den englischen Adel, der zu jener Zeit geradezu alpenverrückt war, als solvente Zielgruppe ausgemacht. Der Burgcharakter eines Hotels erschien der englischen Upperclass bei der Hotelwahl standesgemäß. So fuhr der Hotelier aus dem Oberengadin ab 1920 in der Zwischensaison nach England, schaltete kleine Annoncen in der Londoner Times und war für Interessenten in einem Londoner Hotel erreichbar.

Die alte Telefonkabine im Waldhaus ist heute Handy-Rückzugsort zum Wohle aller Gäste, die die Salons und vielen anderen Plätze im Haus zum Lesen, Spielen, Reden oder Denken nutzen möchten. Angenehme Zeiten, als das Telefon in einer eigenen Kabine verortet war und nicht in jedermanns Hosentasche / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Die alte Telefonkabine im Waldhaus ist heute Handy-Rückzugsort zum Wohle aller Gäste, die die Salons und vielen anderen Plätze im Haus zum Lesen, Spielen, Reden oder Denken nutzen möchten. Angenehme Zeiten, als das Telefon in einer eigenen Kabine verortet war und nicht in jedermanns Hosentasche / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Viel Nostalgie dank umsichtiger Neuerungen

Es schneit unaufhörlich. Wir wechseln in die Bar, dem Original seit 1908. Vor dem großen Fenster biegen sich die Lärchen unter der Schneelast. Maria Dietrich erzählt von ihrer Kindheit im Hotel. Von den Monaten ohne Gäste, als die Korridore den Kindern gehörten und in der Eingangshalle Badminton gespielt wurde. Sie erzählt auch, wie lange das Anheizen des Hauses nach dem Winter dauerte. Dass häufig die Leitungen platzten und man schon froh war, wenn es nicht wieder in einem der oberen Stockwerke passierte und somit der Wasserschaden etwas geringer ausfiel. Das Alte, das heute so geschätzt wird, konnte durch die Kontinuität eines Familienbetriebes, bewahrt werden. In Zeiten der Krise war oft kein Geld für Neuerungen vorhanden, sondern reichte gerade für das Notwendige.

Die Bar mit Blick ins Schneegestöber / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Die Bar mit Blick ins Schneegestöber / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Geldnot, so sagt man, sei der beste Denkmalschutz. Maria Dietrich zeigt die Währung, in der ein Hotel den Erfolg misst. Empfindlich wie ein Aktienkurs auf Ereignisse der Weltpolitik reagiert, bewegen sich die Übernachtungen pro Jahr auf dem Diagramm von Maria Dietrich durch das vergangene Jahrhundert. Dramatisch ist der Rückgang der Übernachtungen durch die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise ab 1929. Bis 1914 hatte das Haus rund 15.000 Übernachtungen. Im Sommer 1914 aber war kein einziger Gast im Waldhaus Sils. In den Kriegsjahren die folgten, blieb das Hotel geöffnet und wurde fast ausschließlich von Schweizern besucht. Damals wie heute gibt es 140 Zimmer.

Heute werden die Kategorien in historische Zimmer, klassische Zimmer und moderne Zimmer unterschieden / © Waldhaus, Foto: Gian Giovanoli
Heute werden die Kategorien in historische Zimmer, klassische Zimmer und moderne Zimmer unterschieden / © Waldhaus, Foto: Gian Giovanoli

Modernisierungen mit Maß – Schwimmbad und Spa

1908 bei der Eröffnung gab es 40 Badezimmer. Beschwerte sich Thomas Mann einst über Wasser-Kalamitäten, heute hätte er sicher nichts mehr zu mäkeln, sondern würde entspannt im Arven-Bad liegen und zum Himmel und in die Lärchenspitzen schauen.

Die neuen Anlagen haben das Schwimmbad von 1970 nicht verdrängt, sondern es großzügig mit einbezogen / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Die neuen Anlagen haben das Schwimmbad von 1970 nicht verdrängt, sondern es großzügig mit einbezogen / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Modernisierung mit Maß: Das Becken des Spa-Bereichs im Schnee / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Modernisierung mit Maß: Das Becken des Spa-Bereichs im Schnee / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Seit 2017 verfügt das Waldhaus über einen modernen Spa, der teils wagemutig in den Fels gesprengt wurde. Ähnlich wie 1970 der Bau des Schwimmbades, der eine mutige Investition für die Hoteliersfamilie darstellte. Ein Hotel mit eigenem Schwimmbad war 1970 fast ein Alleinstellungsmerkmal und machte das Haus für Familien mit Kindern attraktiv.

Der neue Spa-Bereich im Waldhaus mit Arvenbad und Lärchenbad sowie Sauna und Dampfbad / © Waldhaus, Foto: Arnaud Delalande
Der neue Spa-Bereich im Waldhaus mit Arvenbad und Lärchenbad sowie Sauna und Dampfbad / © Waldhaus, Foto: Arnaud Delalande

Tägliches Tee-Konzert und Chef’s Table

Das Waldhaus führt, ganz der Tradition alter Grandhotels verpflichtet, ein eigenes Hausorchester. In der ganzen Saison spielen Musiker zum Teekonzert in der Halle und abends zum Tanz in der Bar. Ein Drittel der Fläche des Waldhauses ist öffentlicher Raum für alle Gäste. Selbst bei vollem Haus, so heisst es, findet jeder Gast ein gemütliches Plätzchen in den Salons, der Bar, in der Bibliothek oder Halle.

In der Bar können Paare am Abend auch tanzen. 70 Jahre lang mussten die Kellner das Essen durch die tanzenden Paare tragen. Nach dem Umbau der Küche kommen sich Kellner und Musiker nicht mehr in die Quere / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
In der Bar können Paare am Abend auch tanzen. 70 Jahre lang mussten die Kellner das Essen durch die tanzenden Paare tragen. Nach dem Umbau der Küche kommen sich Kellner und Musiker nicht mehr in die Quere / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Der Chef’s Table im Waldhaus Sils beginnt immer mit einem Apero im Weinkeller.
Hier schenkt Sommelier Oscar Comalli ein und gibt Auskunft über die Weinvorräte des Hauses. Bis zu 40 Prozent der Weine im Waldhaus Sils stammen aus der Schweiz. Gefolgt von Weinen aus Italien, Frankreich und Portugal. Er wählt bewusst europäische Weine. Danach geht es in die großzüge Küche. Vor kurzem erst aufwändig renoviert, wirkt der Raum wie eine Kathedrale. Chefkoch Gero Porstein bereitet für den Chef’s Table ein Dinner in mehreren Gängen.

Eine Küche wie eine Kathedrale. Hier findet jeden Montag auch für externe Gäste ein Chef’s Table statt / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Eine Küche wie eine Kathedrale. Hier findet jeden Montag auch für externe Gäste ein Chef’s Table statt / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Küchenchef Gero Porstein bereitet mit seinem Team mehrere Gänge zu und die Gästen können ihm dabei über die Schulter schauen. Hier bei der Zubereitung einer Poularde demi-deuill. Ein altes Lyoner Rezept, bei dem der Poularde schwarzer Trüffel unter die Haut geschoben wird / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Küchenchef Gero Porstein bereitet mit seinem Team mehrere Gänge zu und die Gästen können ihm dabei über die Schulter schauen. Hier bei der Zubereitung einer Poularde demi-deuill. Ein altes Lyoner Rezept, bei dem der Poularde schwarzer Trüffel unter die Haut geschoben wird / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

Schnee und Waldhaus adé

Der Vorhang aus Schneegestöber wurde zum Frühstück vor unserer Abfahrt zur Seite gepustet. Als hätte sich ein Mitglied der Familie überlegt, dass es doch zu schade wäre, wenn ein Gast während seines ganzes Aufenthaltes nie die Aussicht hat genießen können.  Ein Blick auf die Berge ist ebenso wichtig, wie der persönliche Gruß zum Abschied. Wuchtig bauen sich die Berge vor den großen Fenstern auf. Das Frühstück wird nebensächlich, die Gäste, an den anderen Tischen interessieren nicht mehr. Wie schade, dass jetzt keine Zeit mehr bleibt für einen Spaziergang ins Fextal oder zum Tscheppa-See. Zum Glück bleibt noch die Vorfreude auf eine Rückfahrt mit der Albula-Bahn. Noch einmal Karussell fahren durch die Schweizer Berge mit Puderzucker-Glasur.

Ganz vorne dabei. Albula-Bahn für Zugfans

Die Zugfahrt in einem Führerstand der Rhätischen Bahn ist ein ganz besonderes Erlebnis und kann im Voraus gebucht werden / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg
Die Zugfahrt im Führerstand vorne in der Lokomotive der Rhätischen Bahn ist ein ganz besonderes Erlebnis und kann im Voraus gebucht werden / © FrontRowSociety.net, Foto: Georg Berg

 

Der englische Adel und die Schweizer Berge

Die Begeisterung für das Alpine ließ der englische Adel ab dem 19. Jahrhundert auch im eigenen Garten umsetzen. Zu jener Zeit bereisten die ersten wohlhabenden Engländer die Alpen und ließen sich als Erinnerung an das Gebirge, felsige Passagen, die sogenannte “Rockery” in den Garten bauen. Ein schönes Beispiel dafür bieten die Gärten von Hotel Endsleigh. Hier lies der Herzog von Bedford sogar ein Swiss Cottage bauen.

Begeisterung für die Alpen hat sich in der englischen Rockery-Parkgestaltung des 19. Jahrhunderts manifestiert

Nietzsche in Basel
Die Stadt Basel gedenkt der Berufung von Friedrich Nietzsche zum Professor an der Universität Basel im Jahr 1869 mit einer großen Nietzsche-Ausstellung.
Dieser redaktionell erstellte Artikel wurde durch externe Unterstützung ermöglicht, die jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt hat. Es gilt der Redaktionskodex.

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