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Die Sicherheit auf Reisen gewinnt weltweit zunehmend an Bedeutung, denn politische Instabilität, bewaffnete Konflikte, extreme Kriminalität und zusammenbrechende Versorgungssysteme wirken sich direkt auf die Risiken für Urlauber aus.

Diese Regionen sind geprägt von massiven Gefährdungen, die sowohl die körperliche Unversehrtheit als auch die grundsätzliche Versorgung und Rettungssituation betreffen. Für Reisende bedeutet das ein hohes Risiko, das weder durch gute Vorbereitung noch durch Vorsicht ausreichend kompensiert werden kann. Daher raten Experten dringend davon ab, diese Destinationen zu bereisen. Risiko für persönliche Sicherheit und Gesundheit.

Top Liste der gefährlichsten Reiseziele weltweit in 2026

Wir haben umfassend und weltweit recherchiert, internationale Sicherheitsberichte ausgewertet und die Einschätzungen verschiedener Behörden miteinander verglichen. Aus dieser Analyse ergeben sich die zehn gefährlichsten Länder und Reiseziele, die man im Jahr 2026 keinesfalls besuchen sollte.

Afghanistan zählt zu den gefährlichsten Reisezielen

Afghanistan steht seit vielen Jahren wegen anhaltender Konflikte und Terrorgefahr unter hoher Reisewarnung. Es gibt eine instabile Sicherheitslage, bewaffnete Gruppen und häufige Anschläge – besonders für Fremde. Die Rechtslage und Ordnung ist instabil, Schutz durch Behörden oft nicht gewährleistet. Zudem funktioniert vielfach die Infrastruktur nicht: Gesundheitsversorgung, Transport und Basisdienste sind stark eingeschränkt. Für Reisende besteht ein sehr hohes Risiko, Opfer von Gewalt oder Entführung zu werden. 

In Syrien sollte man keinen Urlaub machen

Syrien ist seit Jahren Schauplatz eines verheerenden Krieges — viele Gebiete sind umkämpft, mit Kämpfen, Bombardements und bewaffneten Gruppen. Es gibt massive Zerstörung von Infrastruktur und Wohnraum, Millionen Menschen sind vertrieben. Staatliche Ordnung und Sicherheit existieren oft nicht mehr, und Zivilisten sind in großer Gefahr. Krankenhäuser, Transport und Versorgung sind häufig nicht funktionsfähig. Für Reisende besteht extrem hohes Risiko bezüglich Leben, Gesundheit und allgemeiner Sicherheit. 

Eine Reise nach Somalia ist nicht ratsam

Somalia zählt zu den Ländern mit extrem hoher Gefährdung: Terroristische Gruppen, Bürgerkriegs- und Konfliktsituationen prägen große Teile des Landes. Es kommt regelmäßig zu Anschlägen, Entführungen und Gewalt gegenüber Zivilisten — auch Piraterie an der Küste ist weiterhin ein Risiko. Staatliche Kontrolle und Sicherheit sind vielerorts nicht gegeben. Zudem sind Versorgungsinfrastruktur, medizinische Einrichtungen und Hilfsdienste stark eingeschränkt. Für Ausländer ist die Gefahr von Gewalt und Chaos sehr hoch. 

Sudan – massive Gewalt ist an der Tagesordnung, als Urlaubsland abzuraten

Im Sudan herrscht seit längerer Zeit bewaffneter Konflikt, der zu massiver Instabilität, Gewalt gegen Zivilbevölkerung und humanitären Krisen führt. Es gibt weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen, massive Vertreibungen und Zusammenbrüche der öffentlichen Ordnung. Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und staatliche Sicherheit sind vielerorts ausgefallen. Reisen sind wegen bewaffneter Konflikte, Kriegshandlungen und hoher Gewaltbereitschaft extrem gefährlich. 

Südsudan – Grundversorgung ist nicht gewährleistet, Urlaub sehr riskant

Auch der Südsudan gilt als eines der gefährlichsten Reiseziele: Der Staat leidet unter politischer Instabilität, ethnischen Konflikten und Gewalt. Die Folgen sind Flucht, Vertreibung und Zusammenbruch von Infrastruktur und staatlicher Ordnung. Grundversorgung, Sicherheit und Gesundheitswesen sind stark eingeschränkt oder gar nicht gegeben. Für Reisende bedeutet das ein hohes Risiko für Leben und Gesundheit — Reisen sind gefährlich und kaum kontrollierbar. 

In Jemen herrscht der humanitäre Notstand, auch in 2026

Der Jemen befindet sich seit Jahren in einem gewaltigen Konflikt mit Krieg, Rebellen und humanitärem Notstand. Es kommt immer wieder zu Kämpfen, Bombardierungen und Anschlägen. Die Infrastruktur ist stark zerstört: Wasser-, Strom- und Gesundheitsversorgung sind oft nicht verfügbar. Auch Nahrungsmittelversorgung und Schutz der Zivilbevölkerung sind schlecht. Für Touristen oder Reisende besteht akute Gefahr durch Gewalt und Versorgungsnot. 

Libyen – hier kämpfen bewaffnete Gruppen gegeneinander – Reisen sind gefährlich

Libyen ist seit vielen Jahren von politischer Instabilität, Bürger- und Milizen-Konflikten geprägt. Regionen sind umkämpft, staatliche Kontrolle ist kaum gegeben. Es besteht Gefahr durch bewaffnete Gruppen, Entführungen oder willkürliche Gewalt. Infrastruktur, Sicherheit und staatlicher Schutz sind eingeschränkt. Für Reisende ist die Lage unsicher und schwer einschätzbar – daher besteht ein hohes Risiko. 

Myanmar hat sich leider auch drastisch verschlechtert – kein Urlaubsziel

Seit dem Militärputsch 2021 hat sich die Sicherheitslage in Myanmar dramatisch verschlechtert: Bürgerkriegsähnliche Zustände, bewaffnete Konflikte und politische Unterdrückung prägen das Land. Insbesondere Rechtssicherheit und Schutz von Minderheiten sind stark gefährdet; auch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Wirbelstürme verschärfen die Lage. Gesundheits- und Wasserinfrastruktur sind oft beschädigt. Reisen sind riskant wegen Gewalt, politischer Repression und chaotischer Zustände. 

Venezuela, Reisen nicht empfohlen

Venezuela gilt als eines der gefährlichsten Länder für Reisende in Lateinamerika: Hohe Kriminalitätsrate, Gewaltverbrechen, Entführungen und Überfälle sind weit verbreitet. Politische und wirtschaftliche Krise haben die Lage verschärft — Versorgung mit lebenswichtigen Gütern, Strom, Wasser und medizinischer Versorgung ist unsicher. Öffentliche Ordnung und Sicherheit sind oft nicht gewährleistet. Für Touristen ist besonders das Risiko von Raub, Gewalt und Chaos hoch. 

Haiti hat eine hohen Bandenkriminalität

In Haiti herrscht erhebliche Unsicherheit durch Bandenkriminalität, politische Instabilität und häufige Gewalt auf offener Straße. Entführungen, Überfälle und gewaltsame Auseinandersetzungen sind weit verbreitet — besonders in urbanen Gebieten. Staats- und Polizeistruktur sind schwach, Schutz für Bürger und Reisende kaum gewährleistet. Dazu kommt eine schlechte Grundversorgung, unzureichende medizinische Versorgung und instabile Infrastruktur. Für Besucher besteht hohes Risiko für persönliche Sicherheit und Gesundheit.